Justin Trudeau, die überforderte Doppelmoral auf zwei Beinen stellt sich zur Wiederwahl

Justin Trudeau mit 29 Jahren; nicht einmal Kevin Kühnert (30) würde das machen (Bildschirmfoto)


Leider spielt Kanada keine große Rolle in den deutschen Medien. Das ist zwar naheliegend, allerdings verpassen wir dadurch die Demontage ihres linksliberalen Premierministers Justin Trudeau. Dieser ist vor vier Jahren gestartet als der charismatische Abkömmling einer Politikerdynastie, nur um dann bald schon zu landen als Gummiadler der Peinlichkeiten. Im folgenden ein Kommentar zu ihm und warum er zum Wohle Kanadas und dem Rest der Welt hoffentlich bald wieder in der Versenkung verschwinden wird (nicht erwähnt im Kommentar sind die neuesten Gerüchte über eine Affäre, die er als Lehrer mit einer seiner Schülerinnen gehabt haben soll).



The Postmillennial: Vergesst ihn als Premierminister, selbst als Lehrer ist Justin Trudeau völlig untauglich



Eigentlich schreibe ich nicht über politische Themen. Ich bin der Kulturtyp hier beim Postmillennial. Dann aber stehen auch Wahlen an und man kommt nicht umhin zu bemerken, dass es sich dabei um die wohl verrückteste Wahl ist, die Kanada jemals erlebt hat. Die Possen um den amtierenden Preminister Justin Trudeau, der sich zur Wiederwahl stellt sind dieses Mal einfach zu grotesk, als dass man sie ignorieren könnte. Bei Trudeau handelt es sich um einen Mann, der ungut ist und ungeeignet für dieses Amt.

Es ist kein Geheimnis, dass der Postmillennial auf redaktioneller Ebene generell kein Fan von Justin Trudeau ist. In zahlreichen Artikeln haben auf seine autoritären Tendenzen hingewiesen – darunter sein Versuch, dem Unternehmen SNC-Lavalin eine Korruptionsermittlung zu ersparen, dann wäre da seine Entlassung von Jody Wilson-Raybould, die sich ihm nicht bedingungslos unterwerfen wollte, er will das Internet zensieren und desinfizieren, er unterdrückt wichtige Debatten und er kaufte sich das Wohlwollen der Medien mit satten 600 Millionen kanadischen Dollar. Wir haben auch über sein „Blackface“ Problem geschrieben und wie er als erwachsener Mann wiederholt in der rassistischen Aufmachung auftrat, wie auch, dass er gerade kürzlich dem Journalisten Andrew Lawton untersagte über ihn zu berichten.

Inzwischen sollte dem letzten klar sein, dass dieser Mann nicht dazu geeignet ist, als Premierminister zu fungieren.

Für jeden aber, dem seine Anwandlungen zu privatwirtschaftlicher Korruption, die Behinderung der Justiz, die Internetzensur, die Verfolgung von Journalisten, der Kauf der Medien und das verfluchte Nachäffen schwarzer Personen nicht ausreichen, dem das nicht reicht als Beweis für Trudeaus Inkompetenz, dem hilft möglicherweise seine neuester Wahnsinn weiter.

Aus unerfindlichen Gründen hielten es Trudeau und sein Wahlkampfteam für eine gute Idee, dass Trudeau, die aufgrund seiner rassistischen Aufmachungen entehrte linke Gallionsfigur, ineiner geskripteten Kinderfernsehsendung mit dem Titel „New Mom, WhoDis?“ auftritt, um dort Abbitte zu leisten für seine Eskapaden. Sein Auftritt dort lässt sich bestenfalls als katastrophal bezeichnen. Während die Moderatorin der Sendung Jesse Cruickshank vor laufender Kamera schamlos mit Trudeau flirtete, war die Aktion gleichzeitig auch offen manipulativ und ausbeuterisch, da Trudeau in der Sendung zwei Fragen gestellt bekam von zwei jungen schwarzen Zwillingsmädchen.


Trudeau stellt sich den Fragen von zwei kleinen Mädchen. Süß, nicht wahr? (Bildschirmfoto)


Das erste Mädchen fragte Trudeau: „Warum hast du dein Gesicht braun angemalt?“

Darauf antwortete Trudeau: „Ooh. Ähm, es war etwas, das ich nicht hätte tun sollen, weil es Menschen verletzt hat. Es ist nicht etwas, was man tun sollte, und das ist etwas, das ich gelernt habe. Ich wusste es damals nicht und ich weiß es jetzt, und es tut mir leid, dass ich Menschen verletzt habe.“

Dann fragte das zweite Mädchen nach: „Aber hast du auch deine Nase und deine Hände braun angemalt?“

Trudeau: „Mmmhmm. Ja. Und es war falsch, das zu tun.“

Man sollte sich die Szene der drei mehr als nur einmal ansehen, denn erst dann beginnt man zu erkennen, wie sehr die Sache geskriptet war, und wie zutiefst zynisch und offen gesagt krank das Ganze ist.

Justin Trudeau hielt es tatsächlich für eine gute Idee, ausgerechnet eine Kinderfernsehsendung und zwei kleine farbige Kinder als Bühne zu verwenden für eine ganz offensichtlich vorab geplante Entschuldigung für seine rassistische Bemalung im Alter von 29 Jahren. Man kann ihm also zugestehen, dass er gelernt hat aus seinen Tagen, als er noch versuchte, starke und prinzipientreue Frauen zu seinen Gunsten zu manipulieren, wie etwa Jody Wilson-Raybould im Fall der Korruptionsermittlungen. Es tatsächlich ist viel einfacher, kleine Kinder aufs Glatteis zu führen. Kritische Nachfragen sind hier eher selten zu erwarten.

Ganz davon abgesehen muss man sich auch ernsthaft die Frage stellen, welcher 29 Jahre alte Mann nicht weiß, dass eine schwarze Gesichtsbemalung sehr wahrscheinlich als Rassismus ausgelegt würde? Schon die Kultur im Jahre 2001, als Trudeau sich als Afrikaner verkleidete, lehnte derartige rassistische Anleihen ab, so lange ist das nicht her. Sollte Trudeau mit 29 Jahren, als sein Gehirn bereits voll entwickelt war, aber tatsächlich so dumm gewesen sein, um so etwas ohne Hintergedanken zu machen - Wie zum Teufel sollte er dann jemals mit seinen heute 47 Jahren ein G7-Land anführen? Er kann ja nicht einmal kleine Kinder angemessen unterrichten.

Man muss sich tatsächlich die Frage stellen, welche dummen Dinge dieser Typ sonst noch angestellt haben könnte, und mit denen er als derzeit noch immer mächtigster Kanadier erpresst werden könnte?



Eher keine Überraschung ist dabei, dass Trudeau sich nicht zu schade ist, um kleine farbige Kinder in einer derartigen Weise zu missbrauchen. Seine Verachtung für die Intelligenz der Wähler scheint keine Grenzen zu kennen. Nur wenige Tage, nachdem er wegen seiner vielfachen „Blackface“ Episoden ins Kreuzfeuer kam (und er weiß noch immer nicht, wie oft er sich schwarz angemalt hat), da änderte er das Foto auf seinem Twitterkonto, wo er jetzt breit und fast schon aggressiv grinsend einen jungen schwarzen Mann anschaut.

Wer auch immer es war, der ihm - spät in seinem Erwachsenenalter – beigebracht hat, dass es falsch ist, sich das Gesicht schwarz anzumalen hat ganz offenbar vergessen ihm dazu auch mitzuteilen, dass die Verwendung von farbigen Personen als Beweisrequisiten für den eigenen Nicht-Rassismus irgendwie… ebenfalls rassistisch ist.

Dennoch landet in Trudeaus Welt und in seinem Umfeld bestehend aus politisch korrekten Tyrannen jeder in der Schublade mit den Attributen „rechts“, „rechtsextrem“, „hasserfüllt“, „rassistisch“ und „nazi“. Erst neulich verleumdete Trudeau liberal gesinnte Menschen auf der ganzen Welt (darunter 15.188.406 Briten, die für den Austritt aus der EU stimmten), indem er meinte, dass sie trotz ihrer völlig normalen Ansichten alle „rechts“ seien.

Justin Trudeau besteht auf Regeln, die für gelten, nie aber für ihn. Bei ihm handelt es sich zweifellos um den Archetypus des kleinen sozialen Gerechtigkeitstyrannen, wie man ihnen heute in den Sozialen Medien begegnet.

Nun stelle man sich ein ganzes Land vor, das von dieser Art von Heuchler regiert wird. Genau das passiert in Kanada seit nunmehr vier Jahren. Sollte Trudeau tatsächlich wiedergewählt wird, dann wird es nur noch viel schlimmer, denn seine Bestätigung im Amt wird im Wesentlichen aussagen, dass die Kanadier seinen Regierungsstil für angemessen halten.

Ich weiß wirklich nicht, was die Wähler sonst noch brauchen, um sich gegen diesen Mann zu entscheiden. Justin Trudeau hat sich uns als genau jener Clown präsentiert, der er ist. Seine Amtszeit war ein vier Jahre dauernder Treppenwitz. Nicht zuletzt hat dies auch die Welt jenseits der kanadischen Grenzen bemerkt. Die internationale Berichterstattung über den aktuellen Wahlkampf war wirklich brutal für Trudeau. Was muss man sich fragen wird die Welt nur denken, wenn wir diesen Heuchler in seinem Amt bestätigen?

Am 21. Oktober sollten die Kanadier dieser Peinlichkeit auf zwei Beinen die Tür zeigen.
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