Über das große Geschäft mit dem Kindersexhandel


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Immer wieder blitzen in den Medien kurz Berichte auf, in denen es um ein Problem geht, das scheinbar nur am Rande der Gesellschaft existiert, das aber angesichts der dafür notwendigen Bösartigkeit kaum in nennenswerter Größe existieren dürfte. Es geht um die Sexsklaverei von Frauen und kleinen Kindern, die von gewissenlosen Zuhältern an jeden feilgeboten werden, der seine Gelüste stillen will. Fasst man jedoch einmal wie im folgenden alle kleinen Blitze zusammen, die es in den Medien zum Thema gibt, dann ergibt sich daraus ein taghelles Leuchten, das nicht mehr verschwinden will. Die Sexsklaverei von Kindern, sie ist heute allgegenwärtig.



Rutherford: Die Ausgeburt des Bösen: Sex mit Kindern wurde zum großen Geschäft in Amerika



"Jeden Tag werden in Amerika Kinder entführt und für sexuelle Ausbeutung verkauft." John Ryan, National Center for Missing & Exploited Children.

Kinder, junge Mädchen - einige sind nur 9 Jahre alt - werden in Amerika auf dem Sexmarkt gehandelt. Das heutige Durchschnittsalter junger Frau, die auf diesem Markt gehandelt werden liegt inzwischen nur noch bei 13 Jahren.

Es handelt sich dabei um Amerikas kleines schmutziges Geheimnis.

Der Sexhandel – vor allem der Kauf und Verkauf junger Mädchen - ist in Amerika zu einem großen Geschäft geworden, es handelt sich um das am schnellsten wachsenden Geschäft der organisierten Kriminalität und avancierte gleich hinter Waffen und Drogen zu einem der wertvollsten Güter auf dem Schwarzmarkt.

Wie die investigative Journalistin Amy Fine Collins feststellt, „ist es lukrativer und viel sicherer geworden, beeinflussbare Jugendliche zu verkaufen als Drogen oder Waffen. Ein Pfund Heroin oder eine AK-47 kann einmal verkauft werden, aber ein junges Mädchen kann 10 bis 15 Mal am Tag verkauft werden - und ein ‚richtiger‘ Zuhälter behält stets 100 Prozent des mit dem Kind verdienten Geldes für sich.“

Man muss es sich einmal klar machen: Alle zwei Minuten wird in der Sexindustrie ein Kind ausgebeutet.

Laut USA Today kaufen Erwachsene in den Vereinigten Staaten mindestens 2,5 Millionen Mal im Jahr Kinder für Sex.


„Es könnte ihr Mitarbeiter sein, ihr Arzt, Pastor oder sogar der Ehepartner“, schreibt der Journalist Tim Swarens, der mehr sich über ein Jahr lang auf die Spuren des Sexhandels in Amerika machte.

Allein für den Bundesstaat Georgia wird geschätzt, dass 7.200 Männer (die Hälfte von ihnen in den 30er Jahren) jeden Monat Sex mit jugendlichen Mädchen kaufen wollen – das sind durchschnittlich etwa 300 pro Tag.

Im Durchschnitt kann ein Kind während einer fünf Jahre dauernden Zwangsprostitution in der Sexindustrie von bis zu 6.000 Männern vergewaltigt werden.

Es wird geschätzt, dass jedes Jahr mindestens 100.000 minderjährige Mädchen und Jungen in den USA für Sex gekauft und verkauft werden, wobei jedes Jahr bis zu 300.000 Kinder vom Menschenhandel bedroht sind. Einige dieser Kinder werden gewaltsam entführt, andere sind Ausreißer, und wieder andere werden von Verwandten und Bekannten in das System verkauft.

„Der Menschenhandel – also die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Frauen über das Internet, Stripclubs, Escortdienste oder Straßenprostitution - ist auf dem Weg, zu einem der schlimmsten Verbrechen in den USA zu werden“, meinte die Staatsanwältin Krishna Patel.

Es handelt sich um eine Branche, bei der es um schnellen, billigen Sex mit jungen Mädchen und Frauen geht, die jeden Tag für 25 Dollar an bis zu 50 Männer verkauft werden, während ihre Zuhälter im Jahr pro Kind 150.000 bis 200.000 Dollar verdienen.

Das Problem beschränkt sich dabei nicht nur auf Großstädte.

Es passiert überall, direkt vor unserer Nase, in Vororten, Kleinstädten und Gemeinden im ganzen Land.

Ernie Allen vom National Center for Missing and Exploited Children betont: „Der einzige Weg, das Geschäft mit dem Kindersex nicht in einer amerikanischen Stadt zu finden besteht darin, nicht danach zu suchen.“

Und gehen Sie nicht davon aus, dass es nur ein Problem ist, das in einkommensschwachen Gemeinden oder unter Einwanderer vorkommt.


Schätzungen gehen davon aus, dass es in den USA 100.000 bis 150.000 minderjährige Kindersexarbeiterinnen gibt. Diese Mädchen melden sich nicht freiwillig als Sexsklavinnen. Sie werden mit Trick oder mit Gewalt hineingelockt. In den meisten Fällen haben sie keine andere Wahl.

Um die Aufdeckung zu vermeiden (in einigen Fällen von der Polizei unterstützt und begünstigt) und der Nachfrage gerecht zu werden, die ausgeht von Männern auf der Such nach Sex mit unterschiedlich alten Frauen, haben Zuhältern und den Banden und Verbrechersyndikate den Sexhandel zu einem hochmobilen Unterfangen gemacht, bei dem Mädchen, Jungen und Frauen permanent die Stadt, den Bundesstaat und den Landkreis wechseln.

So gibt es beispielsweise einen großen Rastplatz an der Autobahn im Großraum Baltimore-Washington, der als The Circuit bezeichnet wird inklusive Raststätten, Bushaltestellen und LKW Parkplätzen, der als einer der Knotenpunkte für den landesweiten Sexhandel dient.

Zweifellos handelt es sich beim Geschäft mit dem Kindersex um ein hochprofitables, hoch organisiertes und hoch entwickeltes System, das in großen und kleinen Städten operiert und mit dem alleine in den USA jährlich mehr als 9,5 Milliarden Dollar an Umsatz generiert wird.

Und jedes Jahr werden die auf diesem Markt gehandelten Mädchen jünger.

Das Durchschnittsalter der Opfer des Menschenhandels liegt heute bei 13 Jahren. Doch wie der Leiter einer Gruppe, die sich dem Kampf gegen den Menschenhandel verschieb betonte: „Bedenken Sie, was ein Durchschnitt bedeutet. Es heißt nichts anderes, als dass auf diesem Markt auch Kinder unter 13 Jahren gehandelt werden. Wir sprechen über acht, neun oder zehn Jahre alte Kinder.“

„Auf zehn gerettete Frauen kommen 50 bis 100 weitere Frauen, die von den Menschenhändlern verschleppt werden. Und das sind heute keineswegs 18 oder 20 Jahre alte Frauen mehr“, bemerkte ein 25-jähriges Opfer des Menschenhandels. „Es sind Minderjährige ab 13 Jahren, die Opfer von Menschenhandel werden. Das sind kleine Mädchen.“



Woher kommt dieser Appetit auf junge Mädchen?



Man muss sich nur einmal umsehen.

In Musikvideos, auf Plakaten, in der Fernsehwerbung und im Modegeschäft werden seit Jahren junge Mädchen sexualisiert. Marketingspezialisten haben eine Nachfrage nach jungem Fleisch geschaffen, indem sie ein bereites Werbeangebot mit übersexualisierten Kindern schufen.

„Alles, was es braucht, ist ein Blick auf die von Jugendlichen in den Sozialen Medien geteilten Bilder und man findet genügend Beispiele für das Phänomen – sie imitieren Pornos, die sie gesehen haben und sie imitieren die von Pornos inspirierten Bilder und Posen aus der Werbung“, schreibt Jessica Bennett für Newsweek. „Latex, Korsetts und hochkackige Schuhe, alles einst die Mode der Pornostars, sind inzwischen zur Normalität an den Schulen geworden“.

Bennett bezeichnet es als eine „Pornografisierung einer ganzen Generation“.

„Angesichts eines Marktes, der über ein Angebot verfügt für High Heels für Babys und Stringtangas für junge Mädchen, braucht man kein Genie zu sehen für die Erkenntnis, dass Sex und Pornografie in omnipräsenter Weise direkt in unser Leben eingedrungen sind“, schließt Bennett. „Ob wir es wollen oder nicht, über den Fernseher dringt die Pornografisierung in unsere Wohnzimmer ein und das Internet trägt sie in unsere Schlafzimmer. Laut einer Studie der University of Alberta aus dem Jahr 2007 haben bis zu 90 Prozent der Jungen und 70 Prozent der Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren mindestens einmal auf sexuell eindeutige Inhalte zugegriffen.“

Mit anderen Worten, es ist unsere Alltagskultur, die effektiv junge Menschen zur Beute von Sexhändlern werden lässt. Und dann fragen wir uns, warum unsere jungen Frauen ausgebeutet, gehandelt und missbraucht werden?

Die Sozialen Medien machen ihnen die Arbeit so einfach wie nur möglich. „Für Zuhälter ist es ziemlich einfach, an Mädchen zu gelangen. Sie suchen einfach auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken nach Mädchen, die sich als Opfer eignen. Dann suchen sie und ihre Mithelfer die Mädchen in Einkaufszentren und Schulen. Sie passen sie an den Bushaltestellen ab. Auf dem Nachhauseweg. Manchmal rekrutieren auch Mädchen andere Mädchen.“ Waisen- und Jugendheime gehören zu den wichtigsten Anlaufstellen für Menschenhändler.

Die wenigsten der Mädchen aber entscheiden sich freiwillig für die Prostitution. Viele rutschen in die Prostitution, nachdem sie vernachlässigt wurden oder von zu Hause weggerannt sind und dann schutzlos zu einfachen Zielobjekten von Zuhältern oder größeren Sexringen zu werden. Andere wiederum treffen sich mit Fremden, nachdem sie über eine der vielen Sozialen Netzwerke kennenlernten und Vertrauen fassten und finden sich dann schnell wieder in ihrem neuen Leben als Sexsklave.

Debbie, eine Einserschülerin und Tochter aus einer militärischen Familie, ist ein Beispiel für diesen Handel mit menschlich Frischfleisch. Sie war erst 15, als sie von einem Bekannten entführt wurde. In ein Auto gezwungen wurde sie gefesselt und an einen unbekannten Ort gebracht, dort mit vorgehaltener Waffe festgehalten und von mehreren Männern vergewaltigt. Dann wurde sie in einen kleinen Hundezwinger gepfercht, wo man sie zum Essen von Hundefutter zwang. Debbies Entführer bewarben sie dann auf der Kleinanzeigenseite Craigslist. Die Kunden waren oftmals verheiratet und hatten selbst Kinder, und das Geld, das Debbie mit dem Sex einbrachte ging komplett an ihre Entführer. Wieder und wieder verging sich die Bande an ihr. Nachdem die Polizei die Wohnung durchsuchte, in der Debbie gefangen gehalten wurde, wurde Debbie schließlich in einer Schubfach unter dem Bett gefunden. Ihre qualvolle Tortur dauerte 40 Tage.

Während Debbie Glück und gerettet wurde, haben andere nicht so viel Glück. Nach Angaben des National Center for Missing and Exploited Children werden jedes Jahr fast 800.000 Kinder vermisst (etwa 2.185 Kinder pro Tag). [Die Jahrgangsstärke in den USA liegt bei circa 2 Mio Mädchen, wobei die Mehrheit vermutlich aus Lateinamerika entführt und in die USA geschmuggelt wird.]

Mit der immer weiter wachsenden Nachfrage, die nur über den Markt der Sexsklaverei bedient werden kann und einem endlosen Angebot an Mädchen und Frauen, die für Entführungen in Frage kommen, handelt es sich um ein Problem, das in naher Zukunft definitiv nicht wieder verschwinden wird.



Für die Opfer des Menschenhandels ist es von Anfang bis Ende ein Alptraum



Wer auf dem Sexsklavenmarkt endet, der hat eine durchschnittliche Restlebenserwartung von sieben Jahren, und diese letzten Lebensjahre sind ein lebender Alptraum voller endloser Vergewaltigung, Zwangsdrogen, Erniedrigung, Demütigung, Bedrohungen, Krankheiten, Schwangerschaften, Abtreibungen, Fehlgeburten, Folter, Schmerzen und der permanenten Angst, getötet zu werden - oder schlimmer noch – dass denjenigen, die man liebt, etwas angetan werden könnte.

Peter Landesman beschrieb in seinem Artikel „The Girls Next Door“ in der New York Times die Schrecken der Opfer des Sexhandels:

„Andrea erzählte mir, dass sie und die anderen Kinder, mit denen sie festgehalten wurde, häufig geschlagen wurden, um sie permanent aus dem Gleichgewicht zu bringen, damit sie gehorsam sind. Manchmal wurden sie gefilmt, während sie gezwungen wurden, Sex mit Erwachsenen oder untereinander zu haben. Oft, so sagte sie, wurde sie gebeten, Rollen zu spielen: eine Patientin in Therapie oder die gehorsame Tochter. Die Sexhändler, die sie ausbeuteten, boten ihren Kunden drei Altersgruppen für Vergewaltigungen - Kleinkinder von vier oder fünf Jahren und bis 12 Jahre, sowie Jugendliche – und dazu eine ‚Schadensgruppe‘. ‚In der Schadensgruppe können sie dich schlagen und alles mit dir machen, was sie wollen‘, erklärte sie. ‚Auch wenn der Se wenn man klein ist immer schmerzhaft ist, also in jedem Fall gewalttätig ist, so gab es vieles, was bei weitem schmerzhafter war, wenn man in die Schadensgruppe aufgenommen wurde.“

Was Andrea als nächstes beschrieb zeigt, wie verkommen einige Teile der amerikanischen Gesellschaft geworden sind. „Erst lassen sie dich Hungern und dann bilden sie dich aus“, um Oralsex zu haben. „Sie haben einen Mann mit Honig beschmiert. Die kleinsten der Kinder müssen dabei lernen nicht zu würgen. Sie schieben Dinge in dich hinein, damit du dich besser öffnen kannst. Wir haben Antworten gelernt. Zum Beispiel sollten wir lernen, auf Knopfdruck temperamentvoll, sexy oder verängstigt zu sein. Die meisten Vergewaltiger wollten, dass wir Angst haben. Als ich älter wurde, da brachte ich den jüngeren Kindern bei, wie man sich an einen anderen Ort denkt, damit man die Schmerzen nicht so wahrnimmt.“

Einwanderungs- und Zollbeamte im Cyber Crimes Center in Fairfax berichten, dass sich der Appetit vieler Amerikaner beim Sex inzwischen verändert hat. Was früher als anormal galt ist heute die Norm. Die Agenten stellten einen deutlichen Nachfrageanstieg für harte Pornografie im Internet fest. Ein Agent merkte dazu an: „Aufgrund des großen Marktes für Pornografie sind wir desensibilisiert worden; der Fix muss immer härter werden.“

Dieser Trend spiegelt sich in der Behandlung wider, der viele der Mädchen ausgesetzt sind, wenn sie auf dem Sexmarkt an Kunden verkauft werden. Peter Landesman interviewte auch Rosario, eine Mexikanerin, die nach New York verschleppt worden war und einige Jahre lang gefangen gehalten wurde. Sagte sie: „In Amerika hatten wir spezielle Jobs. Oralsex, Analsex, oft mit vielen Männern. Der Sex ist jetzt abenteuerlicher, härter als früher.“

Ein Aspekt, über den die meisten der Überlebenden berichteten war der Schlaf- und Nahrungsentzug, bis sie ihre Sexquote von mindestens 40 Männern erreicht haben. Eine Frau erzählte dazu, wie ihr Schlepper sie während der Schwangerschaft mit dem Gesicht auf den Boden legte und dann buchstäblich auf den Rücken sprang, was sie zur Fehlgeburt zwang.

Holly Austin Smith wurde entführt, als sie 14 Jahre alt war, dabei wurde sie erst vergewaltigt und dann in die Prostitution gezwungen. Ihr Zuhälter wurde dafür später nur zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

Barbara Amaya wurde noch vor ihrem 18. Geburtstag wiederholt von einem Ring zum nächsten verkauft, missbraucht, angeschossen, mit Messern traktiert, vergewaltigt, entführt, gehandelt, geschlagen und eingesperrt. „Ich hatte eine Quote, die ich jede Nacht zu erfüllen hatte. Wenn ich sie nicht erfüllte, da schlugen sie mich und warfen mich eine Treppe herunter. Ein Mal wurde ich mit mit Drahtbügeln geschlagen, an denen Kleidung aufgehängt wird, und am Ende blutete mein ganzer Rücken.“


Angebot und Nachfrage bedienen jede Nische



David McSwane schrieb in einem nägelumbiegenden Stück für die Herald-Tribüne: „In Oakland Park, einem industriellen Vorort von Fort Lauderdale, trafen Bundesagenten 2011 auf ein Bordell, das von einem Ehepaar betrieben wurde. Im so genannten ‚The Boom Boom Room‘ bezahlten die Kunden eine Gebühr und erhielten im Gegenzug Kondom und einen Timer und blieben mit einem der acht Teenager des Bordells allein, es waren Kinder ab 13 Jahren. Ein 16-jähriges Pflegekind erzählte, dass er als Security fungierte, während ein 17-jähriges Mädchen einem Bundesrichter mitteilte, dass sie gezwungen worden, pro Nacht mit bis zu 20 Männern Sex zu haben.“

Eine Nische im Geschäft mit dem Kindersex richtet sich speziell an Wanderarbeiter, die saisonal auf großen Farmen in den südöstlichen Staaten arbeiten, auch wenn es sich landesweit um ein florierendes Geschäft handelt. Schleuser transportieren die Frauen von Farm zu Farm, wo sich bis zu 30 Wanderarbeiter außerhalb von Hütten aufreihen und dann nacheinander Sex mit den Mädchen zu haben, bevor diese zur nächsten Farm gefahren, wo der Prozess von neuem beginnt.“

Bei diesem immer größer werdenden Übel handelt es sich um ein mehr oder weniger offenes Geheimnis.

Entführte Frauen und Kinder werden offen im Internet dargeboten, auf den Autobahnen quer durch das Land transportiert und in schäbigen wie schicken Hotels gehandelt wie eine Ware.

Wie ich in meinem Buch „Schlachtfeld Amerika: Der Krieg gegen das amerikanische Volk“ darlege ist der staatliche Kampf gegen den illegalen Sexhandel - wie auch der Kampf gegen den Terrorismus, gegen Drogen und und andere Verbrechen - zu einer perfekten Ausrede geworden für immer mehr polizeistaatliche Übergriffe (Polizeikontrollen, Durchsuchungen, Überwachung und erhöhte Sicherheit), wobei gleichzeitig aber nur wenig getan wird, um unsere Gesellschaft tatsächlich auch sicherer zu machen.



Was kann jeder selbst dagegen unternehmen?



Informieren Sie sich und Ihre Kinder über diese wachsende Bedrohung für unsere Gesellschaft.

Und hören Sie auf, das Monster zu füttern: Der Sexhandel ist Teil eines größeren Problemgeflechts, das auch die Obdachlosigkeit, Armut, das mangelnde Selbstwertgefühl, das sexualisierte Fernsehen, und die Verherrlichung der Zuhälterkultur beinhaltet – etwas, das oftmals als die genuin amerikanische Spielart der Pornografie bezeichnet wird - und auf einer milliardenschweren Sexindustrie inklusive Pornografie, Musik, Unterhaltung usw. aufbaut.

Diese Epidemie ist weitgehend von uns selbst verursacht worden, vor allem in einem Unternehmenszeitalter, in dem der Wert des menschlichen Lebens zugunsten des unbedingten Gewinnstrebens in den Hintergrund trat.. Es heißt nicht ohne Grund, dass die Pornobranche mehr Geld einbringt als Amazon, Microsoft, Google, Apple und Yahoo zusammen.

Rufen Sie Ihre Stadtverwaltung, die Abgeordneten und Polizeidienststellen dazu auf, den Kampf gegen den Sexhandel zur obersten Priorität zu machen, und zwar noch mehr als den so genannten Krieg gegen den Terror und Drogen und die Militarisierung der Strafverfolgung.

Es muss Schluss damit sein, Erwachsene wegen opferloser „Verbrechen“ wie dem Anbau von Salat im eigenen Vorgarten zu verfolgen, und anstatt dessen müssen die Kräfte gebündelt werden, um die Zuhälter und Käufer von Zwangsprostituierten zu vertreiben.

Schließlich benötigt die Polizei dringend eine bessere Ausbildung, damit sie die Probleme identifizieren und angemessen darauf reagieren kann; Gemeinden und Sozialdienste müssen jugendliche Ausreißer als die Hauptopfer von Menschenhändlern besser schützen; der Gesetzgeber muss Rechtsvorschriften erlassen mit dem Ziel, dass die Menschenhändler und ihre Kunden, die den Markt überhaupt erst entstehen lassen verfolgt werden können; und die Hotels müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie diesen Menschenhändlern Zimmer zur Verfügung stellen und ihre schmutzigen Taten decken.

Dass so viele Frauen und Kinder weiterhin Opfer dieses Geschäfts werden, dass sie in einer derartigen Weise drangsaliert und wie eine Ware behandelt werden ist auf drei Dinge zurückzuführen: Erstens, eine Verbrauchernachfrage, die für alle Beteiligten - mit Ausnahme der Opfer - immer lukrativer wird; zweitens, ein Ausmaß an Korruption, das sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene so invasiv ist, dass es wenig Hoffnung gibt, über etablierte Kanäle Veränderungen zu bewirken; und drittens, das unheimliche Schweigen von Personen in Einflusspositionen, die sich nicht gegen derartige Gräueltaten aussprechen.

Die traurige Wahrheit jedoch ist, dass wir alle schuldig sind, da wir alle zu diesem menschlichen Leiden beitragen. Die Schlepper sind schuldig. Die Käufer sind schuldig. Die korrupten Strafverfolgungsbehörden sind schuldig. Die tatenlosen Feministenorganisationen sind schuldig. Die ausländischen Friedenstruppen und Helfer, die zur Nachfrage nach Sexsklaven beitragen, sind schuldig. Vor allem aber ist jeder Einzeln schuldig, der sich trotz der der Gräueltaten an Frauen und Kindern in fast allen Ländern der Welt - auch in den Vereinigten Staaten – nicht erhebt und laut dagegen aufschreit.


Wer sich über die Prävalenz des Entführens von Kindern ein Bild machen will, der suche bei YouTube nach "Child Obduction filmed".

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