Einbürgerungstests als Treppenwitz: Kriminelle finden immer neue Wege Migranten beim Einbürgerungstest für gutes Geld die richtigen Antworten einzuflüstern


Alltagsszene mit britischen Neubürgern (Bildquelle)

Glücklich ist, wer sich als Migrant mit Deutschland zufrieden gibt. Weniger Glück haben jene, die über die Slums von Paris und Calais den Weg auf die britische Insel finden. Dort erwartet sie bei der Legalisierung ihrer Anwesenheit ein Einbürgerungstest mit Fragen zur britischen Gesellschaft und Politik beantworten müssen. Aber auch hier bahnten sich die Marktkräfte ihren Weg und es entstand ein Markt für Einflüsterer mit den richtigen Antworten.




Daily Mail: Betrug bei Einbürgerungstests: Migranten „zahlen Kriminellen 2.000 Pfund, damit sie ihnen über einen kleinen Ohrhörer die Antworten einflüstern“ damit sie in Großbritannien bleiben können



Wie gerade herauskam heuern viele Migranten Einflüsterer an, die ihnen dabei behilflich sind, sich durch den Staatsbürgerschaftstest zu schummeln, der mit dem Recht verbunden ist, dauerhaft in Großbritannien zu bleiben.

Verdeckt aufgenommene Filmaufnahmen zeigen, wie es die laxen Sicherheitsvorkehrungen zulassen, dass Kriminellen ihren „Kunden“ über winzige Ohrhörer die richtigen Antworten zuflüstern.

Der von BBC London News aufgedeckte Betrug ist der jüngste in einer Reihe von Betrügereien, derer sich Migranten bedienen, um den viel kritisierten „Life In The UK Test“ zu bestehen.

Kritiker der Sicherheitsvorkehrungen in den Testzentren meinen, dass mit Hilfe ausgeklügelter Betrugssysteme bereits Tausende Menschen es schafften, sich die britische Staatsbürgerschaft zu erschleichen.

Ein Wanderarbeiter sagte zu seinem Betrug beim Einbürgerungstest, dass es die Panik war, nach dem Brexit aus dem Land geworfen zu werden, der ihn zum Betrug hat greifen lassen.

Aktuell besteht jeder vierte Bewerber die Prüfung, bei der Themen von der Verfassung über die mittelalterliche Geschichte bis hin zu Kunst und Sport abgefragt werden.

In dem Exposé, das heute Abend ausgestrahlt wird, trifft sich ein verdeckter Reporter mit Abdul Reza Masud, Direktor der Ideal Learning Academy au dem (voll islamisierten) Osten Londons.

Anstatt Unterricht anzubieten, der den Schülern beim Bestehen des Tests helfen soll, wird Masud dabei gefilmt, wie er vom Reporter 2.000 Pfund verlangt, um ihm beim Betrügen zu helfen.

Er geht darauf ein und bekommt einen winzigen Hörer. Vor dem Multiple-Choice-Test in einem Testzentrum in Westlondon wird der verdeckte Reporter dahingehend nicht durchsucht. Beim Test kann er dann wählen, ob er die Fragen zu lesen bekommt, oder ob sie ihm über Kopfhörer vorgelesen werden.

Beim Betrug wird die letztgenannte Option gewählt, so dass der kleiner Ohrhörer dann den Ton von den Kopfhörern auffängt, um sie an den wartenden Komplizen weiterzuleiten. Auf diese Weise können die Betrüger den Testkandidaten dann die korrekten Antworten mitteilen.

Nach dem Bestehen der Prüfung sagte der verdeckte Reporter über den Betrug: „Er hörte sich die Fragen und und dann beantwortete er die Fragen für mich..... Dritte Frage, er sagte C, bei der vierten sagte er D. Es lief alles wirklich sehr professionell ab.“

Einer der Betrüger prahlte vor laufender Kamera auch mit seinem Betrug und meinte: „Ich war in Birmingham, Manchester. Ich bin seit fünf Jahren hier, niemand wird erwischt.“

Der ehemalige Einwanderungsbeamte Jay Sudra sagte der BBC: „Das Innenministerium muss sich dringend damit befassen. Wie viele Bürger haben wir im Vereinigten Königreich, die betrügerisch ein Prüfzeugnis erhalten haben? Es könnte tausende Male vorgekommen sein.

Die Sicherheit für den gesamten Prozesses muss in Frage gestellt werden.
Es ist wirklich, wirklich schockierend, dass diese Personen so weit kommen, um in betrügerischer Weise einen Daueraufenthalt erhalten, in dessen Folge sie dann einen britischen Pass beantragen können.“

Im Jahr 2014 enthüllte die Daily Mail bereits einen Staatsbürgerschaftsbetrug, bei dem Migranten ohne Englischkenntnisse für 500 Pfund eine Bescheinigung kaufen konnten, aus der hervorging, dass sie einen Sprachtest bestanden hatten.

Im selben Jahr wurde dann festgestellt, dass Migranten diese Bestätigung nur  noch in bestimmten Testzentren erhalten. Ein offizieller Bericht ergab jedoch, dass die Mitarbeiter dort „mit den Antragstellern bei der Begehung von Betrug zusammenarbeiteten“.

Als Reaktion darauf versuchte das Innenministerium schließlich, die Regeln adäquat zu verschärfen, indem von den Migranten verlangt wurde, Staatsbürgerschaftstests an Standorten in der Nähe ihres Ortes durchzuführen.

Ein Sprecher des Innenministeriums sagte zur neuen Betrugsmasche: „Wenn wir Beweise dafür haben, dass ein Testzentrum unsere Standards nicht einhält, dann werden wir eine Untersuchung vornehmen und geeignete Maßnahmen ergreifen“.

Der überführte Masud wies Vorwürfe zurück, dass er ein kriminelles Unternehmen leitete, als er von der BBC konfrontiert wurde. Er konnte gestern nicht zur Stellungnahme erreicht werden.

Das wirklich schlimme an der Angelegenheit ist, dass selbst mit Betrug nur ein Viertel der Kandidaten den Test besteht. Es ist erschreckend, wie wenig sich die heutigen Billigmigranten in ihrem Zielland auskennen oder an dessen Funktionsweise und den Hintergründen interessiert sind.

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