Montag, 5. November 2018

War alles nur eine Schmierenkampagne: Anschuldigungen gegen neuen Richter am Obersten US-Gericht lösen sich in Luft auf

(Bildquelle)


Wie sehr haben sich die Mainstream Medien diesseits und jenseits des Atlantiks hergemacht über den von Trump nominierten Richter Bret Kavanaugh, der einen freien Sitz am obersten Gericht der USA übernehmen sollte. Ein Säufer in Jugendjahren sei er gewesen und dazu soll er mit Kumpels reihenweise Kommilitoninnen vergewaltigt haben. Gleich mehrere Frauen meldeten sich dazu und sie wurden von den Vertretern der Demokratischen Partei und ihren Freunden in den Mainstream Medien umgehend vor die Fernsehkameras geführt. Nun aber stellt sich heraus: Alles war gelogen.

Von vier Extremvorwürfen vor der Wahl bleibt nicht einmal ein halber danach



Im Vorlauf der Bestätigung von Bret Kavanaugh als Richter am obersten US-Gericht durch den Kongress kam es wochenlang zu einer extremen Schmierenkampagne gegen den Mann. Täglich produzierte der Mainstream Schlagzeilen über ihn, dem mehrere Frauen vorwarfen, er sei ein rücksichtsloser Vergewaltiger und daher völlig ungeeignet für das Amt. Im Gegenteil, er gehört ins Gefängnis und mit ihm – so der Tenor – gehört Trump endlich aus dem Amt geklagt, weil er es wagte, den Mann als Richter vorzuschlagen.

Die vorgetragenen Vorwürfe waren an Heftigkeit nicht zu überbieten. Während der Vorwurf, Kavanaugh habe als junger Mann am College ein ausgiebiges Partyleben geführt eher bei wertkonservativen Bürgern die Lefzen hochgehen lassen sollte als bei linken Hedonisten, so entsprach der Vorwurf des gewissenlosen Gruppenvergewaltigers voll dem aktuellen linken Zeitgeist mit #metoo, Feminismus und „Pussy Hat“.

Dass der heute ein bürgerlich-konservatives Leben führende Kavanaugh, der offenbar erwachsen wurde seit seiner Zeit im College, in seiner Karriere als Richter bislang eine überaus bestechende Leistung ablieferte und dabei teilweise sogar zentristische Urteile fällte und damit keineswegs ein rechter Kotzbrocken ist, ging dabei völlig unter.

Auch Ungereimtheiten bei den Vorwürfen wurden vom Mainstream geflissentlich übergangen. So konnte Kavanaugh beispielsweise beweisen, dass er nicht im Ort war, wo er eine Kommilitonin vergewaltigt haben soll, die sich ohnehin nur schemenhaft an die angebliche Tat durch Kavanaugh erinnern konnte. Alles egal. Auch als klar wurde, dass es im Umfeld der Frau einen anderen Mann gab, der Kavanaugh sehr ähnlich sah, wurde von den Verlautbarungsorganen und ihren Verbündeten der politischen Linken unter den Tisch fallen gelassen.

Wichtiger war, den Mann mit immer mehr Dreck zu bewerfen, auch wenn die Vorwürfe auch noch so substanzlos waren. Nachdem sich das erste angebliche Opfer von Kavanaugh gemeldet hatte und für ihre Vertretung dank linker Politkanäle einen Spitzenanwalt zur Seite bekam, meldeten sich dann auch weitere Frauen, die Opfer des Mannes gewesen sein wollten.

Das Crescendo der mainstream-medial maximal vorgebrachten Vorwürfe wurde immer lauter und zwar bis exakt zum Moment seiner Bestätigung durch die konservative Mehrheit im Kongress. Dann wurde es plötzlich wieder ruhig um die Vorwürfe, da die Frauen offenbar ihre Schuldigkeit getan hatten und nun nicht mehr gebraucht wurden.

Tatsächlich haben sich inzwischen drei der Vorwürfe als völlig haltslos erwiesen, wobei eines der angeblichen Opfer eine Frau aus Kentucky war, die nie auch nur annähernd in der Nähe von Kavanaugh war, und bei der es sich vielmehr um eine „demokratische Aktivistin“ handelte, die unbedingt ins Rampenlicht wollte und sich dabei dachte, dass sie nebenbei auch der linken Sache dienen könnte. Nicht viel anders verhält es sich in zwei weiteren Fällen, in denen Kavanaugh völlig entlastet wurde.

Lediglich die Vorwürfe der ersten Frau stehen noch im Raum. Allerdings muss man auch diese mit gleich mehreren Fragezeichen versehen. Nicht nur meinte die Frau gleich zu Beginn, dass ihre Erinnerungen an die Tat zu schemenhaft sind, als dass sie Kavanaugh anzeigen würde und sie nur auf politischen Druck nach vorne trat. Vielmehr relativierte sie die Vorwürfe in der Zwischenzeit noch weiter und wie oben geschrieben, Kavanaugh kann beweisen, dass er zum Tatzeitpunkt nicht einmal in der selben Stadt war.

Gegen drei der Frauen, die ihre Vorwürfe erfanden, ermittelt nun das FBI wegen Falschaussagen. Trotzdem ist Kavanaughs Ruf nun grundlos angekratzt, da bei derartigen Anschuldigungen trotz Unschuld immer etwas hängen bleibt, und das nachdem er und seine Familie die schlimmsten Wochen seines Lebens hinter sich bringen musste.

Politisch allerdings muss man sagen, dass die Schmierenkampagne ein voller Erfolg war für die noch immer zahlreichen und mächtigen Trumpfeinde. Einerseits scheiterte der Versuch zwar, Kavanaugh vom Richteramt fernzuhalten, andererseits aber blieb bei vermutlich genügend Amerikanern - und dank der deutschen Mainstream Presse auch bei genügend Deutschen – ein Gefühl zurück, durch den korrupten Trump einen schmierigen Kriminellen und Perversling ans oberste Gericht gesetzt bekommen zu haben. Mehr psychologische Delegitimation geht fast nicht.

Es ist die unterste Schublade, in der die US-Linke der Demokratischen Partei und ihre Freunde im Mainstream griffen und sie holten heraus, was ging. Das Schlimmste daran aber ist, dass es offenbar ein System ist, auf das bei Bedarf zurückgegriffen wird.



Politische Konkurrenten „kaputtschmieren“ mit Nancy Pelosi



Bei der Kampagne gegen Kavanaugh spielte sich vor allem der demokratische Politiker Andrew Cuomo in den Vordergrund, der bei der kommenden US-Präsidentschaftswahl gegen Donald Trump antreten will und der aus einer erstklassig vernetzten politischen Familie aus New York stammt. Er will sich unbedingt als Macher präsentieren und hatte offenbar die Fäden in der Hand beim Beschmieren von Kavanaugh.

Hilfe bekam er dabei vom linken Establishment zu dem er gehört und das noch immer sehr viel zu verlieren hat, und daher vermutlich nicht mit Geld sparte, als es gegen Kavanaugh um das Stellen von Anwälten und Werbemitteln ging. Vor allem aber half ihm ein gewisser Chris Cuomo, der bei CNN als Moderator unter Vertrag steht und der rein zufällig der Bruder von Andrew Cuomo ist.

Die Wege für das Betreiben der Schmierenkampagne gegen Kavanaugh waren also kurz wie sie kaum kürzer hätten sein können und sie waren dank der politischen und medialen Vernetzung absolut hochpotent. Ohne diese Strukturen im Hintergrund wären die Vorwürfe sehr wahrscheinlich bereits nach einer Woche wieder im Sand verlaufen. So aber konnte regelrecht eine Lawine losgetreten werden zum persönlichen Vorteil von kaum einer Handvoll Personen und das zulasten des politischen Klimas des ganzen Landes.

Wie wenig heute vor allem die politische Linke in den USA den Hausfrieden noch beachtet – also im Zweifel einen Rückzieher macht, wenn die Integrität des gesellschaftlichen Gesamtbildes auf dem Spiel steht – und wie extrem man nach Belieben bereit ist, wie eine Horde wild gewordener Elefanten den Porzellanladen zu zertrampeln zeigt ein kurzer Einblick in die Denke des politischen Establishments durch Nancy Pelosi, einer anderen linken US-Politikern.

Pelosi ist schon lange im Geschäft und gehört zweifellos zum inneren Kern des linken US-Establishments. Man könnte sie sogar als eine der schwarzen Witwen im US-Politsystem bezeichnen. In einem kurzen Moment der Klarheit oder mangelnder Vorsicht gab sie vor Journalisten bereitwillig zu Protokoll, wie das funktioniert mit dem Fahren von politischen Schmierenkampagnen. Sie meinte tatsächlich:

„Es wirkt wie eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Man dämonisiert erst jemanden - in der Politik nennt sich das ‚Wrap-Up Smear‘ [so viel wie ‚Kaputtschmieren‘].

Dabei beschmiert man jemanden mit falschen Unterstellungen und allem möglichen und dann sorgt man dafür, dass es sich verbreitet.
Danach geht ihr hin [gemeint sind Mainstream Journalisten] und schreibt darüber.

Und dann können wir sagen ‚Schaut mal, die Presse berichtet darüber!‘

Wir bekommen damit also eine Bestätigung durch die Presse, die diese Beschmierung berichten und das gibt uns dann die Möglichkeit, dass wir die Presseberichte über die Beschmierung weiterverbreiten können, die ursprünglich aber von uns selbst stammt.

Es ist eine Taktik [schulterzuckend] und sie ist völlig offensichtlich.“



Pelosi sprach darüber bei einer Pressekonferenz, wobei sie damals Republikanern die Anwendung dieser Taktik vorwarf. Ob das so war oder nicht kann ich nicht beurteilen. Blickt man aber auf den Fall Kavanaugh, dann wird offensichtlich, dass Cuomo und seine linken Freunde aus Politik und Mainstream Medien genau diese Taktik des Kaputtschmierens anwandten.

Das kranke an dieser soziopathischen Taktik ist, dass dabei niemand gewinnen kann und im Gegenteil dabei nur zerstört wird und bleibender Schaden entsteht:

  • Kavanaugh bleibt beschmutzt und wird privat wohl Konsequenzen gezogen haben.
  • Gleich mehrere Frauen müssen nun mit ernsten Strafen rechnen, weil sie sich haben benutzten lassen.
  • Die US-Linke hat verloren, da Kavanaugh im Amt ist und ihr Vorgehen bei den wenigsten auf Sympathie gestoßen sein dürfte.
  • Die US-Rechte hat verloren, weil bei genügend das Gefühl zurückbleibt, dass bei Kavanaugh etwas nicht stimmt.
  • Das Oberste Gericht des Landes als Institution hat verloren, weil nun genügend Bürger Kavanaugh für illegitim halten.
  • Die US-Politik insgesamt hat verloren, weil es eine wirklich gnadenlose Schmierenkampagne war, die auch den Ruf aller Umstehenden beschädigt hat.
  • Die Mainstream Medien haben verloren, weil sie sich wieder einmal zum Werkzeug niederer Interessen haben machen lassen.
  • Frauen generell haben verloren, weil irgendwann das Maß voll ist und ihnen dann niemand mehr glauben wird.
  • Die USA haben insgesamt verloren, da das Land sich fest im Würgegriff eines völlig abgehobenen, soziopathischen Establishments befindet, das über keinerlei Integrität verfügt und um den eigenen Vorteil Willen bereit ist, alles um sich herum abzufackeln.

Ich habe es in einem anderen Artikel schon geschrieben, die Vorzeichen in den USA sind so gestellt, dass selbst wenn die aktuelle Regierung unter Präsident Trump alles richtig machen würde, das Land ist auf fast allen Ebenen (außer dem Militär vielleicht) in einer so extrem verfahrenen Situation, dass es ganz schwer sein wird, aus dieser Krise wieder herauszukommen. Die Schmierenkampagne um Bret Kavanaugh ist dabei nur ein besonders herausragendes Beispiel unter vielen.

In Deutschland übrigens, wo die Vorwürfe gegen Kavanaugh auf allen Mainstream Kanälen brühwarm verbreitet wurden, hört man nichts, rein gar nichts über die Entlastung des Mannes. Was das über den Zustand unseres Land aussagt, kann sich denke ich jeder selbst zusammenreimen.

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