Geschlechtsumwandlungen bei Kindern: Traumatisierung, wahnhafte Eltern und hohe Gesundheitsrisiken durch Hormonblocker



Zwei Söhne kämpfen darum, wer die Wunschtochter der Mutter werden muss (Bildquelle)

„Den Genderzug in seinem Lauf…“ könnte man schlussfolgern, wenn man bedenkt, wie schnell und intensiv die Transenlobby die gesamte westliche Gesellschaft nach ihrem Gusto umprogrammiert. Unter Umgehung des üblichen Procedere wie etwa einer öffentlichen Debatte des Pro und Contra wurden fertige Tatsachen geschaffen, die niemand hinterfragen darf. Dabei gäbe es so einiges, das sich bei dem Thema jeder vergegenwärtigen sollte, da es vor allem wehrlose Kinder sind, die sich die Transenlobby vorgeknöpft hat und denen absehbar verheerende Schänden zugefügt werden.



Lupron, der Hormonblocker mit dem Tod als Nebenwirkung



Die öffentliche Darstellung von Geschlechtsumwandlungen erinnert etwas an Schwangerschaftsabbrüche. Diese werden auch immer als Recht der Frau dargestellt, als normal und gar selbstverständlich. Notwendig seien sie sowieso und niemand dürfe Frauen reinreden, was sie mit ihrem Körper machen. Das mag so sein oder nicht, allerdings wird mit diesem „Framing“ auch völlig außer Acht gelassen und teilweise gar bestritten, dass mit Schwangerschaftsabbrüchen sehr oft massive Nebenwirkungen einhergehen.

Depressionen, Sterilität und Reue sind nicht selten Begleiterscheinungen der totalen weiblichen Freiheit, die aber zu gerne verschwiegen wird, um keine Debatte zu entfachen hinsichtlich notwendiger oder sinnvoller medizinischer oder psychologischer Zwischenstufen bevor es auf den Abtreibungsstuhl geht.

Ähnlich scheint es nun bei Geschlechtsumwandlungen von Kindern abzulaufen, denen offenbar teilweise mitgeteilt wird, dass die Behandlung keine Nebenwirkungen habe und sogar jederzeit abgebrochen und damit rückgängig gemacht werden könne. Das ist falsch, was sowohl für die Auswirkungen der beabsichtigten Hormonbehandlung gilt, da der Körper einfach mehrere Jahre verliert und sich die manipulierte Biologie neue Wege sucht, als auch für die Nebenwirkungen, denn diese lauten unter anderem „Tod“.

Die Gender- und sicherlich auch abtreibungskritische Christian Post hat sich einmal die Mühe gemacht und sich den Hormonblocker Lupron näher angesehen, dem wichtigsten Medikament für das Unterdrücken der einsetzenden Pubertät. Offiziell wird das Medikament bei Prostatakrebs und der Gebärmutterkrankheit Endometriose eingesetzt, also bei Erwachsenen. Für Kinder gibt es ebenfalls eine offizielle Anwendung und zwar im Bereich der frühzeitigen Pubertät, also wenn ein Kind mindestens zwei Jahre zu früh zu pubertieren gilt (normal bei Mädchen sind 10 Jahre, bei Jungen sind es 12 Jahre).

Auch wenn es sich bei der frühzeitigen Pubertät um eine gut dokumentierte Krankheit handelt, sie tritt zu selten auf, um eine Prävalenz bestimmen zu können. Die Prävalenz von Prostatakrebs und Endometriose sind deutlich besser bekannt, beides zusammen tritt in Deutschland in etwa 100.000 Mal im Jahr auf. Überträgt man diese Zahlen auf die USA und geht davon aus, dass (ins Blaue geschätzt) die Hälfte aller Patienten mit Lupron behandelt werden, dann lässt sich ungefähr abschätzen, wie oft bei der Nebenanwendung von Lupron für die Geschlechtsumwandlung von Kindern der Tod oder andere Komplikationen auftreten.

Laut der US-Gesundheitsbehörde FDA wurden zwischen 2014 und 2018 im Schnitt 202 schwerwiegende Komplikationen mit Lupron gemeldet, von denen knapp fünf mit dem Tod des Patienten endeten. Angewandt wird Lupron in den USA circa 200.000 Mal im Jahr, so dass sich daraus eine Rate für schwere Komplikationen von 1:1.000 und eine Sterberate von 1:40.000 ergeben.

Einer von Vierzigtausend ist nicht wirklich viel. Angesichts einer vierstelligen Zahl von Kindern, die jetzt schon jährlich in den Gendertunnel ohne Wiederkehr geschickt werden ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis der erste das Krankenhaus nicht im Blümchenkleid verlässt, sondern im Leichensack.



Viele werden es bereuen, aber niemanden scheint es zu kümmern



Die mit der ideologischen Überhöhung des Themas einhergehende Abwesenheit kritischer Abwägungen für oder gegen das Kindeswohl bringt nicht nur wertkonservative Vertreter auf den Plan, sondern immer wieder auch Kapazitäten, die sich bei dem Thema gut auskennen. Während die moralisch argumentierende Seite von der linken Medienmacht leichter Dinge an die Wand gespielt werden kann, so ist es schon schwerer bei Personen, die mit jahrelanger Expertise aufwarten können.

In der berüchtigten englischen Tavistock Klinik gab es bereits mehrere Dissidenten, die dort gearbeitet haben und mit ansehen mussten, wie Kinder mit psychischen Problemen in die Genderfalle gelockt wurden und die Verführung irgendwann nicht mehr ertragen konnten. Sie durften kurz in der nichtlinken Öffentlichkeit ihre Schreckenserfahrungen bekannt geben, aber es tat sich nichts. Gesetzlich ist es Ärzten und Psychologen in Großbritannien inzwischen unter Strafe verboten, die „Geschlechterdysphorie“ von Kindern auch nur anzuzweifeln.

Ähnlich geht es Psychiatern wie Paul McHugh von der renommierten John Hopkins Universität in den USA, der in einer Studie zeigen konnte, dass die Kinder selten an geschlechtlicher Verwirrung leiden, sondern lediglich an Depressionen. In einigen Fällen kommt noch die elterliche Ambition hinzu, denen sich Kinder kaum entziehen können. „Viele werden es bereuen“, so die naheliegende Schlussfolgerung des Professors, die als Warnung aber ebenso verhallt wie auch die Berichte aus der Tavistock Klinik.

Denn anstelle, dass sich „Qualitätsmedien“ wie die New York Times darauf stürzen bleiben auch seine Erkenntnisse abseits des Mainstreams liegen. The College Fix, der darüber berichtete, leistet zwar gute Arbeit, aber er wird eben nicht von Entscheidungsträgern oder gar linken Ideologen gelesen und noch weniger ernst genommen.

So ist es dann auch ein leichtes für die Transenlobby, weiterhin ihre Lügen auszuspeien und verzweifelte, zwölf Jahre alte Kinder in ihre Fänge zu holen. So wird über die bestens in den staatlichen Institutionen verankerte britische Transenorganisation Mermaids berichtet, dass sie bei einer Infoveranstaltung für Lehrer und Sozialarbeiter meinte, „dass die Behandlung ‚positive Auswirkungen‘ habe [..] und vollständig reversibel ist“. Die Verabreichung von Hormonblockern wie Lupron „machen keinen Unterschied“.

Ein Bericht über diese offenen und gefährlichen Lügen durch die Transenlobby erschien sogar in der Sunday Times. Dennoch, niemand scheint etwas gegen den eingeschlagenen Kurs unternehmen zu wollen, oder gar die Verantwortlichen wegen der wissentlichen Fehlberatung- und behandlung von Kindern und ihren Eltern zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Großbritannien übrigens hat nach wie vor eine konservative Regierung.

Mit dem einbetonierten Gesellschaftsvektor in Richtung Gender ist es dann auch kein Wunder, dass es im Webster Dictionary, dem englischen Äquivalent des Dudens gerade ein Pronomen namens „they“ eingeführt wurde für „nonbinäre Personen“. Damit fehlt nur noch ein Gesetz, das es unter Strafe verbietet, jemanden mit dem „falschen“ Pronomen anzusprechen. Was aber auch schon versucht wurde und einen gewissen Jordan Peterson zu Weltruhm verhalf, da er sich in Kanada, wo es eingeführt werden sollte vehement dagegen wehrte. Auch hier aber ist man in Großbritannien ein gutes Stück weiter.

Auch am Oxford Dictionary, einer weiteren Institution der englischen Sprache, soll herumgeschraubt werden. Noch ist es nicht in trockenen Tüchern, aber man erwäge, die Definition von Frau zu ändern. Angeführt wird Sexismus in der jetzigen Version der Definition, es ist aber nicht allzu abwegig sich vorzustellen, dass auch das ein Teil der großen Agenda darstellt und sichergestellt werden soll, künftig niemand mehr überhaupt weiß, was eine Frau eigentlich ist. Dem Absatz von Lupron jedenfalls wird es bestimmt nicht schaden.


Beispiele aus dem echten Leben mit Gänsehautfaktor




Wie extrem sich die Transendiktatur bereits in das gesellschaftliche Gefüge zeigen nicht nur die in den letzten Jahren überall in westlichen Ländern entstandenen rechtlichen Schieflagen, sondern vor allem auch die praktischen Auswirkungen. Seien es Genderschulklos als Terrorfalle für „richtige“ Mädchen, Päderasten die sich zur Frau erklären und damit effektiv einen Freibrief zur Kinderjagd erwerben oder Transenvorführungen vor Kindern, die man bis vor wenigen Jahren noch in der hinteren Sackgasse des Rotlichtmilieus erwartet hätte.

Das schlimmste an all dem sind aber nicht Ideologen oder überzeugte Transen, sie sind Betreiber und Nutznießer des weichgespülten Linksliberalismus, der es verlernt oder nie beherrscht hat, das Schiff auf Kurs zu halten. Es sind vielmehr Eltern, die tatsächlich den Verheißungen glauben oder in ihrem krankheitsbedingten Wahn die eigenen Kinder in das Maul der medikamentösen Umformung werfen.

So verteidigt eine Mutter öffentlich ihre Entscheidung, ihren drei Jahre alten Jungen einer Hormonbehandlung unterzogen zu haben, nachdem es dieser Fall war, der mehrere Klinikmitarbeiter zum Ausstieg aus dem System bewog. Luna wollte sich einfach schon immer lieber als Prinzessin verkleiden und nicht als Fußballspieler und so entschied sich die Mutter entgegen des Rats in der Familie, den damals 36 Monate alten Knirps in die Hormonmühle zu geben.

Es war ein „Leidensweg“, aber heute habe sie eine „glückliche und selbstbewusste Tochter“, so die Mutter über das geglückte Experiment. Ob und inwieweit man der Einschätzung einer Fünfjährigen mehr trauen kann als dem Kleidungsgeschmack eines Dreijährigen; oder ob es für eine finale Einschätzung eventuell besser wäre zu warten, bis sie fünfzehn ist, wenn sie noch einmal eine Hormonbehandlung überstehen muss – oder gar bis Fünfundzwanzig – ist egal. Dafür ist es nämlich zu spät. Die Vorbildfunktion für andere dagegen funktioniert jetzt schon.

So vertrauen wir in Geschlechterfragen launigen Kleinkindern genauso wie wir in Klimafragen einer Sechzehnjährigen mit einer Angststörung vertrauen. Wie wenig aber das Alter oder die Expertise leider mit deren Kompetenz einhergeht zeigt ein anderer erschreckender Fall aus den USA zum Thema Geschlechtsumwandlung von Kindern.

Dort versucht ein geschiedener Vater ohne Sorgerecht verzweifelt zu verhindern, dass die Mutter – wohlgemerkt eine Kinderärztin – einen der beiden Zwillingssöhne aus der Beziehung zu einem Mädchen umpolen lässt. Wenn die Kinder zwei Mal für einen Nachmittag in der Woche zum Vater dürfen, dann verhalten sich dem Vernehmen des Vaters nach beide Jungen wie typische kleine Jungen: Sie raufen, kämpfen, mögen Sport und ziehen sich wie Jungen an. Er kann seine Behauptung sogar mit Fotos und den Aussagen seines Sohnes „im falschen Körper“ untermauern.

Ist dieser aber bei der Mutter, dann zieht er sich plötzlich als Mädchen an, wird als Mädchen angesprochen, hat einen Mädchennamen und ist an der Schule als Mädchen angemeldet. Warum der Kleine das über sich ergehen lässt? „Weil Mama meint, ich sei ein Mädchen,“ so der Junge.

Noch kann der Vater das schlimmste verhindern, da er trotz auch des in den USA auf Feminismus gedrehte Sorgerecht noch ein Mitspracherecht hat und die Hormonbehandlung für seinen Sohn nur mit seiner Zustimmung durchgeführt werden kann.

Ob sein Veto aber aber noch lange Bestand haben wird? Die Mutter als Kinderärztin eine Fachkraft, sie genießt jetzt bereits den Löwenanteil des Sorgerechts - und sie will ein unbedingt ein Mädchen und biegt den Sohn jetzt schon in die gewollte Richtung. In den USA mag sie das Recht noch zurückhalten, aber wehe sie kommt auf die Idee, sich für eine Stelle in England zu bewerben oder auch nur einen längeren Urlaub mit den Kindern im schönen Südengland zu verbringen...
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