Sonntag, 15. Juli 2018

Einbürgerungen in Deutschland und Österreich: Der Trend geht zum Moslem

Im Durchschnitt tragen die drei normal viel Kleidung (Bildquelle)


Während die Politik der offenen Grenzen unter dem Deckmantel von Multikulti und Fachkräftemangel den ersten Baustein in der Umvolkung Deutschlands und ganz Europas bildet, so ist die Aushändigung der Staatsbürgerschaft der letzte Schritt in diesem Prozess. Im folgenden habe ich mir daher die Einbürgerungen in Deutschland und Österreich etwas näher angesehen und diese aufgeschlüsselt nach der wahrscheinlichen Religionszugehörigkeit der Neubürger.


Zahlenbasis und Berechnungsmethode



Für Deutschland konnte ich die bundesweiten Zahlen für 2016 und 2017 finden, bei denen auch die bisherige Staatsbürgerschaft der Neubürger angegeben ist. Österreichs staatlichen Statistiker sind dagegen etwas auskunftsfreundlicher, hier fand ich die gleichen Informationen für die Jahre 2007 bis 2017. Die jeweiligen Tabellen habe ich dann verknüpft mit einer Liste von Wikipedia, auf der alle Länder der Welt nach ihrer religiösen Zusammensetzung aufgeschlüsselt sind.

Unterschieden habe ich nach Christentum, Islam, keiner Religion und sonstigen Religionen, da Hinduismus und Buddhismus trotz der zusammen 1,5 Milliarden Gläubigen weltweit bei den Einbürgerungen kaum eine Rolle spielen. Hier gibt es die fertigen Listen für beide Länder als Excel Datei.

Einschränkend ist zu erwähnen, dass nicht immer der Bevölkerungsdurchschnitt das Weite und eine neue Staatsbürgerschaft sucht. Hinzu kommt das Außen vor lassen von Staatenlosen bei der Analyse und die Einschränkung der Liste für Deutschland auf die 15 wichtigsten Herkunftsländer.

Im Großen und Ganzen dürfte das Ergebnis der Analyse aber nicht allzu weit von den tatsächlichen Werten entfernt liegen, da die Zahlen für eine statistische Zuverlässigkeit insgesamt hinreichend groß sind.



Einbürgerungen in Deutschland in den Jahren 2016 und 2017



Bei den Tabellen für Deutschland sind lediglich die wichtigsten 15 Herkunftsländer angegeben. Diese machen gut die Hälfte der etwa 200.000 Eingebürgerten der beiden Jahre aus. Die Liste der Länder selbst ist stabil, wobei Syrien im Jahr 2017 Serbien abgelöst hat, das aus der Liste herausgefallen ist.

Während die meisten Einbürgerungen in den beiden Jahren auf Personen fielen, die als Kriegsflüchtlinge oder Arbeitsmigranten nach Deutschland kamen, findet sich auch Großbritannien auf der Liste mit gleich mehreren tausend Einbürgerungen aufgrund der Unsicherheiten wegen des Brexit. Das Land bildet damit einen Sonderfall. Sobald der Austrittsprozess aus der EU abgeschlossen ist kann man erwarten, dass das Land wieder aus der Liste herausfliegt. Daher gibt es die Liste einmal mit und einmal ohne Großbritannien.

Enttäuschend: Anderweitig Religiöse nur in Dorfgröße

Mit bloßem Auge lässt sich erkennen, dass Moslems in den letzten Jahren die Mehrheit bildeten bei den Einbürgerungen in Deutschland. Selbst wenn man die Unsicherheiten der Schätzung abzieht dürfte der Islam trotzdem die Mehrheit der Neubürger stellen.

Auch der Trend hin zu immer mehr Moslems ist eindeutig ablesbar, da angenommen werden kann, dass jemand frisch eingebürgertes bereits seit einigen Jahren im Land lebt. Die aufgrund der Migrationskrise in das Land gekommenen Personen - bei denen es sich mehrheitlich um Moslems handelt - sind also noch nicht dabei. Es ist aber davon auszugehen, dass zumindest ein Teil davon irgendwann versuchen wird, die Staatsbürgerschaft zu erlangen.

Zieht man Großritannien als Sonderfall ab und blickt nur auf die 14 größten Herkunftsländer, dann ist das Bild noch eindeutiger. Ohne die größtenteils christlichen Briten gewinnt der Islam relativ betrachtet noch einmal 10% hinzu.


Extrapoliert man die relativ konstante Zahl der Einbürgerungen aus den letzten 14 Jahren von circa 110.000 Personen pro Jahr - dies entspricht etwa 0,15% aller Staatsbürger - auf die kommenden 10 Jahre und nimmt an, dass die Relation der Religionen etwa konstant bleibt, dann wird der Islam unter den deutschen Staatsbürgern alleine dadurch um etwa 0,75% wachsen. Hinzu kommen noch nicht geborene Kinder und ggf. zusätzliche Familienangehörige aus den Herkunftsländern.

Ob dies von den Planern in den Hinterzimmern der Staatsführung so gewollt ist sei dahingestellt. Ob es den heutigen Staatsbürgern gefällt oder nicht steht dagegen bereits fest: Nein.


Einbürgerungen in Österreich von 2007 bis 2017



Die Zahlen zu Österreich sind bei weitem detaillierter. Aufgelistet sind alle Herkunftsländer mit den entsprechenden Zahlen, wobei sogar ein paar Nasen aus den Pazifikparadiesen Samoa, Tonga und Tuvalu Österreicher werden wollten. Insgesamt wurden in den 11 Jahren gut 93.000 Menschen eingebürgert, wobei die Zahl in den letzten Jahren sehr nahe am Durchschnitt lag.

Im Unterschied zu Deutschland bildet Großbritannien in Österreich keine Ausnahme von der Regel. Die Zahl der Einbürgerungen stieg nur im niedrigen zweistelligen Bereich, weshalb ich das Land nicht herausrechnen werde.


Man sieht, wie auch in Deutschland spiegeln die Einbürgerungen nicht den bisherigen religiösen Durchschnitt wider. Christen werden immer weniger unter den Eingebürgerten, während Moslems immer mehr werden. In den letzten sieben Jahren waren die absoluten Anteile von Christen und Moslems sogar fast deckungsgleich.

Eine so extreme Parallelität ist mit Zufall kaum zu erklären.

Christen und Moslems im engen Rennen um die österr. Staatsbürgerschaft

 
Offenbar gab es ab dem Jahr 2010 eine Politikänderung, die dafür sorgte, dass Christentum und Islam effektiv gleichgestellt wurden bei den Einbürgerungen. Der gesamte Zeitraum der Zahlenerhebung fällt auf SPÖ geführte Regierungen, wobei das Innenministerium von der ÖVP geleitet wurde. Im Jahr 2011, zu Beginn der Gleichentwicklung von Christen und Moslems bei den Einbürgerungen wurde der heutige Kanzler Sebastian Kurz zum Staatssekretär im Innenministerium ernannt. Da Kurz und die ÖVP heute immer noch am regieren sind ist es nicht unwahrscheinlich, dass die effektive Gleichstellung der beiden Religionen bei Einbürgerungen weitergehen wird wie gehabt.


Ob man die effektive Gleichstellung von Christen und Moslems in Österreich für positiv hält - da dadurch der relative Anteil an Moslems nicht mehr steigt - oder für negativ - weil deren absoluter Anteil trotz kultureller Inkompatibilität noch immer steigt - liegt im Auge des Betrachters.



Auffällig ist die fast völlige Abwesenheit von Anhängern sonstiger Religionen



Multikulti wird gerne hingestellt als „Miteinander aller Kulturen nebeneinander“. In den für die Einbürgerung verantwortlichen Staatskanzleien Deutschlands und Österreichs aber scheint man sich mit dem Islam zu begnügen beim Bereichern der Bestandskultur.

Eine halbe Milliarde nicht gerade als aggressiv auftretender Buddhisten und jeweils eine Milliarde Hindus und Atheisten müssen(?) leider draußen bleiben. Auch Juden, in Deutschland und Österreich einst eine feste Größe sind nicht so wirklich davon zu überzeugen, die Möglichkeit der Wiedererlangung der während der Nazizeit verlorenen Staatsbürgerschaft anzustreben. In deren Fall wohlgemerkt ohne nennenswerte Hürden und ohne die bisherige Staatsbürgerschaft aufgeben zu müssen (was aber nur für Deutschland gilt).

Die Indizien für die Hypothese einer gezielten „Anreicherung“ Mitteleuropas mit Moslems jedenfalls sprechen eine klare Sprache.

Eine etwas seltsame Spalte, die ebenfalls in die diese Richtung deutet, findet sich in der Tabelle für die Einbürgerungen in Deutschland für 2016. Sie lautet: „Ausgeschöpftes Einbürgerungspotenzial“.

Hinter der Zahl steht offenbar die Vorstellung, dass alle in Deutschland lebenden Ausländer irgendwann die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen wollen oder sollen. Bereits über 10% aller in Deutschland lebenden Afghanen, Iraner und Iraker haben dies bereits hinter sich, während Italiener, Russen und Griechen scheinbar nicht so recht wollen.

Glaubt man dieser Tabellenspalte, dann ist auch das Einbürgerungspotential der Deutschtürken kaum ausgeschöpft. Es liegt lediglich bei 1,2% und auch das Potenzial der Kosovaren liegt mit 3,2% noch ziemlich brach.

Was wohl passieren wird, wenn diese erst einmal auf den Geschmack kommen? Die staatlichen Behörden in Deutschland zumindest, das zeigt die statistische Erfassung dieser Relation, sie sind vorbereitet.

Dabei wäre die Lösung religionsbasierter Probleme so einfach, man müsste es nur machen wie Tonga. Auf deren Wikipediaseite findet sich ein Satz aus der Verfassung des Landes, der wie ich meine auch Deutschland in seiner religiösen Vielfalt gut stehen würde:

„Die Verfassung Tongas sichert die Glaubensfreiheit zu, solange damit kein Unheil getrieben wird.“

Von einer drohenden Islamisierung Tongas oder gar von islamistischen Terroranschlägen auf den tongaischen Inseln habe ich bislang noch nichts gehört.