Freitag, 17. August 2018

Feministen setzen in Ministerium für 5-stellig „genderneutrale“ Klos durch und wer beschwert sich über das Ergebnis? Frauen!

Wenig Kundschaft auf dem Pissoir für Sie (Bildquelle)


Für umgerechnet insgesamt mehr als 40.000 Euro wandelte das britische Innenministerium zehn Toilettenräume um, damit die Beamten fortan geschlechtergerecht ihr Geschäft verrichten können. Leider bestand das Ergebnis darin, dass den Frauen im Ministerium die Gepflogenheiten der Männer beim Klogang störten und fortan nicht mehr zur Toilette gingen. Neue Verhaltensregeln für die Männer sollen das Problem nun lösen.


Die Prioritäten erkennt man an den reservierten Budgets…



Wer gutes Geld verdienen will als Installateur, der sollte sich auf den professionellen Umbau von Toilettenräumen auf „genderneutral“ spezialisieren. Nicht nur in Berlin lässt man dafür gerne mal ein paar Groschen mehr springen für diese Art der architektonischen Umerziehung. Auch die konservative Regierung Großbritanniens hält sehr viel davon. 

Umgerechnet 41.000 Euro wurden für den Umbau von zehn Toilettenräumen mit je drei Aborten ausgegeben. Davon entfielen gut 1.000 Euro für jede neue Kloschüssel und dazu kamen insgesamt noch einmal etwa 9.000 Euro für die Beschilderung inklusive schriftlicher Einweisung in die neue Örtlichkeit.

Wie genau vor allem der zweite Teil der Summe zustande kam wird aus dem Artikel beim Daily Express nicht ersichtlich, zumal eine kurze Suche bei Amazon darauf hindeutet, dass ein Kloschild selten mehr als 10 Euro kostet. Vermutlich hängen da jetzt entweder massiv goldene Schilder, oder aber es wurde ein Star Designer für die Entwicklung der brandneuen Beschilderung beauftragt.

Etwas nachvollziehbarer sind die Kosten für die Kloschüsseln selbst, wobei hier zu fragen wäre, warum die alten Schüsseln nicht einfach weiter verwendet werden konnten. Meines Wissens sind britische Männer und Frauen anatomisch nahe genug aneinander, so dass es keine speziellen Formen benötigt, um die Hintern beider Geschlechter auf die selbe Öffnung zu bekommen.

Fest steht aber: Man lässt sich definitiv nicht lumpen bei der architektonischen Ausgestaltung der Infrastruktur für den postmodernen Beamten, seiner gleichgestellten Kollegin und den übrigen Kollegix.



Unisexpinkeln: Für Männer kein Problem, für Frauen ein Spießrutenlauf



Leider scheinen aber vor allem die Frauen im Ministerium nicht zufrieden mit der Umbaumaßnahme. Wie es heißt machte in der Ministeriumszentrale ein internes Memo die Runde, in dem die Männer des Hauses gebeten werden, die Türen zum Klo zu verschließen. Eine wichtige Frage dazu wäre, wann genau sie die Türe schließen sollen. Wenn sie pinkeln? Oder wenn sie groß müssen? Oder aber hinterher, wenn sie fertig sind?

Es ist mir nicht bekannt, dass Männer nach britischer Tradition die Klotüre offen lassen, wenn sie groß müssen und es ist relativ einerlei, ob sie nach Beenden des Geschäfts die Türe offen lassen. Daher vermute ich, dass die Männer beim pinkeln auf das Abschließen der Türe verzichten. Das wäre aus männlicher Sicht durchaus nachvollziehbar, bleibt der Täter doch angezogen und ist nur mit dem Rücken entblößt, falls jemand mal das Auftreffen des Strahls überhört und versehentlich die Türe aufstößt.

Sollte es bei diesem Sachverhalt tatsächlich darum gehen, dann lässt sich sagen, dass der Umbau eine klassische Verschlimmbesserung war im Sinne von gut gedacht, schlecht gemacht.

Die Frauen jedenfalls, so das Memo, „halten die Benutzung der Toiletten für ziemlich peinlich und verzichten deshalb auf deren Benutzung“. Ihre Forderung daher, Männer sollen künftig doch bitte von der Unsitte des Türen offen stehen lassens absehen und sie im Namen der Gendergerechtigkeit züchtig abschließen. Vielleicht klappt es ja dann mit der Losung durch die Verwaltung des Innenministeriums, wonach die Umbauten zum Ziel beitragen sollen, „ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich jeder wohlfühlt.“

Als Verschwendung werden die Kosten für die Umbauten übrigens nur vom britischen Steuerzahlerbund erachtet. Und auch von einer Rückkehr zu patriarchalen Strukturen mit nach Geschlechtern getrennten Toiletten will man aber erst einmal nichts wissen.

In dem Sinne: Wasser Marsch!

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