Knappe aber vernichtende Urteile von Martin Armstrong zu Christine Lagarde (EZB) und Ursula von der Leyen (EU-Kommission)


Lächeln können sie, sonst aber nicht viel (Bildquelle 1, 2)

Von dem Finanzanalysten Martin Armstrong kann man halten was man will. Fest steht, er ist ein Experte seiner Materie und er kennt sich aus in den oberen Etagen der Macht. Dank vieler Insider, die ihm sympathisch gegenüber stehen und ihm gelegentlich die Wahrheit darüber berichten, was und wie es hinter den Kulissen wirklich läuft weiß er genau Bescheid über die berufliche und charakterliche Eignung der politischen Elite. Hier seine Einschätzung zu Lagarde und von der Leyen, die beide gerade an die Spitze der EU gekungelt wurden.



Martin Armstrong: EU setzt Lagarde an Stelle von Draghi & Ursula von der Leyen wird an die Spitze der EU rücken



Christine Lagarde (bislang IWF) wird Mario Draghi am Ende von dessen Amtszeit ersetzen. Bekannt ist, dass der IWF die Politik von Draghi nicht vollständig unterstützt hat. Aber sie ist überwiegend Juristin und hat nicht die Erfahrung, wie Märkte funktionieren (bestätigt durch zuverlässige interne Quellen). Sie hat keine Ahnung, worauf sie sich einlässt. Die EZB kann die Zinssätze nicht anheben, ohne damit die Haushalte in der EU-Mitglieder zu sprengen, und es gibt keine Möglichkeit, auch nur das Drucken von Geld zu stoppen. Da die EZB derzeit etwa 40 % der Schulden der Mitgliedstaaten in ihren Büchern hat muss sie diese Politik weiterführen, oder aber der freie Markt wird einen ordentlichen Zinszuschlag verlangen.

Die deutsche Ursula von der Leyen wiederum wurde für die Kommissionspräsidentschaft ausgewählt. Ebenfalls auf Grundlage zuverlässiger Quellen ist mir bekannt, dass sie sehr russlandfeindlich ist und glaubt, ein Krieg sei gerechtfertigt gegen das Land. Sie scheint eine Marionette der Neokonservativen zu sein und gilt weder als eine dynamische noch als eine unabhängige Denkerin.


Mein Fazit:



… zu Lagarde: Es ist relativ egal, ob der EZB Chef nun Lagarde heißt, aus Frankreich kommt und eine Frau ist, oder ob er auf den Namen Transgarde hört und sich für ein mongolisches Steppenpferd hält. Das Endspiel steht ohnehin fest: Der Euro wird bald schon als Tapete enden.

… zu von der Leyen: Das kann ja heiter werden. Wurde ihre bellizistische Grundhaltung eigentlich jemals in den Mainstream Medien abgehandelt? (Kenne mich nicht aus, tue mir das nicht mehr an). Jedenfalls können wir in dem Zusammenhang von Glück reden, dass sowieso nichts funktioniert, was aus Brüssel kommt.
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