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(Bildquelle)

Meine Idee für einen privat organisierten Ablasshandel mit Flugzertifikaten für Grüninnen kam bei einigen Lesern gut an. Einer davon bat mich, mir analog dazu auch ein Geschäftsmodell auszudenken für eine weitere linksgrüne Blüte dieser Tage, dem allgemeinen Kinderverzicht des Klimas wegen. Ideell und strukturell sind die beiden Themen vergleichbar simpel, allerdings ist ein erfolgreicher, privat organisierter Markt für „Verhütungslizenzen“ etwas komplexer in der Ausgestaltung. Ich denke aber, es wäre durchaus machbar.


Wie in Children of Men - nur freiwillig (Bildquelle)

Vor wenigen Tagen erst erregte eine gerade entstehende „antinatale“ Bewegung aus Indien einige Aufmerksamkeit. Diese propagiert den Verzicht auf Kinder zum Wohle des Klimas, wobei Einzelne noch weiter gehen und gar ihre Eltern verklagen wollen, weil diese sie zur Welt brachten. Nun erschien in der Daily Mail der nächste Artikel zum Thema Kinderverzicht zum Klimawohl, in dem verängstigte westliche Menschen über ihre Entscheidung zum Verzicht auf Nachwuchs zum Wohle des Klimas berichten. Der Artikel ist überdies mit einigen interessanten Statistiken versehen.

Bald ist wieder Platz im Abteil (Bildquelle)

Der kulturelle Wechsel der Definitionsräume für „Normal“ und „Abnormal“ brachte uns bereits einige Leckereien des Irrsinns. Damit auch blos niemandem langweilig wird bei diesem Übergang der Werte folgt das postmoderne Drehbuch einem stetem Crescendo, so dass etwa Männer mit Bart in Frauenkleidung und Stöckelschuhen längst nicht mehr auffallen. Nachdem der lauteste Ton gerade erst vor ein paar Tagen ausgestoßen wurde mit der Legalisierungsforderung der postnatalen Abtreibung, folgt nun bereits der nächste Takt im Geschrei der Aufmerksamkeit: Es geht um die Geburt an sich als amoralischem und daher verzichtenswerten Vorgang. 

Neue Kinder braucht der Kontinent - wirklich? (Bildquelle)

Die Zukunft, so heißt es, liegt in den Händen unserer Kinder. Dies gilt gesellschaftlich wie auch individuell auf der Ebene der Familie. Kinderlosigkeit ist immer ein Zeichen, dass man selbst oder ein Land keine Zukunft mehr hat jenseits des eigenen Lebenshorizonts. Es stellt sich also die Frage, in wieweit unsere Regierungen ein Gefühl für das Interesse jenseits ihrer eigenen Generation haben. Konkret: Wie viele Kinder haben sie eigentlich, unsere europäischen Regierungschefs?

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