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Muss sich wegen Corona keine Sorgen machen (Bildquelle)

Die Proteste in Frankreich sind weiterhin voll im Gange (Bildquelle)

Mohad Altrad: Soumission oder Ras de bol? (Bildquelle)
Asymmetrische Kriegsführung der anderen Art (Bildschirmfoto)

Die Schreckensnachrichten aus Frankreich wollen nicht abbrechen. Während in Deutschland „Einzeltäter“ am Werk sind wie gestern in Frankfurt, oder in Schwimmbädern lose organisierte Mobs spontan ihre Macht demonstrieren, erreicht die Qualität der Konfrontationen im einstigen Land der Liebe ganz andere Höhen. So organisieren Mobs Hinterhalte gegen Polizei und Rettungskräfte und gibt es wie gestern in Toulon zwischen Banden mit Kriegswaffen ausgetragene Scharmützel, bei denen mitunter Touristen im Kugelhagel ihr Leben lassen müssen.


Das Elsass und Aquitanien fehlen noch... (Bildschirmfoto)

Nachdem die Gelbwestenbewegung im Sande der Institutionalisierung verlaufen ist, übernehmen nun wieder Moslems das Zepter auf den Straßen. Im Unterschied zu ersteren jedoch sind sie hauptsächlich gewalttätig und greifen in Mobs organisiert systematisch öffentliche Institutionen wie die Feuerwehr und die Polizei an. Was lange auf die Großstädte Paris und Marseille beschränkt war ereignet sich inzwischen auch immer öfters in eher nachrangigen Städten. Vor drei Wochen war es Rouen (= Sommerhitze) und nun wurden gleich an zwei Orten bösartige Hinterhalte für die zivilen Einsatzkräfte des Landes gelegt (= hitzige Fussballfeier).


Der Bundestag: So lilablassblau wie abgehoben (Bildquelle)

Überall wird von Demokratie gesprochen, von „wahrer Demokratie“ sogar. Die Unzufriedenheit über die prekären politischen Verhältnisse jedenfalls lassen immer mehr Menschen diese Forderung formulieren. Vergessen wird dabei gerne, dass die Demokratie schnell in eine Demokratur abgleiten kann, in der die Mehrheit über die Minderheit bestimmt. Institutionalisierte Freiheitsprinzipien sind daher von zentraler Bedeutung als Gegengewicht für die Demokratie. Im folgenden möchte ich eine Idee ausformulieren, wie dies erreicht werden kann.


(Bildquelle)

Nichts neues im Westen. Frankreich hat hohe Schulden und verschuldet sich immer mehr. Dies trotz eines marktliberalen Macron, der sich mit seinen Steuerreformen jenseits der Schmerzgrenze ohne Not in die Bredouille brachte und seine Macht nur mit milliardenschweren Sofortgeschenken an die Protestierer im Land halten konnte. Der Bumerang dieser Aktion ist jetzt schon wieder auf dem Weg zu ihm zurück und wird noch in diesem Jahr dem ganzen Land erhebliche Probleme bereiten.

Mittelschicht will ihre Selbstabschaffung - nur anders (Bildquelle)

Der Furor von Frankreichs Gelbwestenbewegung ebbt nicht ab. Inzwischen ist sie ein Viertel Jahr alt und es beginnen sich an der Basis langsam Strukturen zu entwickeln. Bei The Nation erschien dazu ein längerer Artikel, der sich mit der Genese, dem aktuellen Stand und möglicher Implikationen für die künftige Entwicklung der Gelbwesten auseinandersetzt. The Nation, das erkennt man auch am Artikel, ist ein deutlich linkes Magazin. Trotzdem oder vielleicht deswegen bietet der Artikel auch nichtlinken Lesern einen interessanten Einblick in die Denkweise jener, die das innere Narrativ der Bewegung bestimmen.

Proletarier aller Länder..? (Bildquelle)

Die Bewegung der Gilets jaunes (Gelbwesten) hat das französische Establishment erschüttert. Seit mehreren Monaten gehen in ganz Frankreich Hunderttausende auf die Straße. Sie hatten bislang einen enormen Erfolg und sie marschieren weiter. Über die diese Menschen und ihren Hintergrund als wirtschaftlich, kulturell und politisch ausgegrenzte Arbeiterklasse jenseits der Großstädte schrieb Christopher Guilluy bereits im Jahr 2014. Spiked führte nun ein Gespräch mit Guilluy, um sich einen Überblick über die Ursachen und Folgen der gelben Westenbewegung zu verschaffen. (Übersetzt mit DeepL)
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