Donnerstag, 13. September 2018

„Get Woke, Go Broke!“ - Großunternehmen, ihre linksextreme Außendarstellung und die schmerzhaften Konzequenzen daraus


Der ADAC beim Werbesuizid (Bildquelle: Screenshot)

In den USA entstand der Spruch „Get Woke, Go Broke!“ („Wach auf, geh pleite“) im Zusammenhang mit Unternehmen, die bei ihrer Außendarstellung dem linksextremen Kulturnarrativ folgen und daraufhin Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Zuletzt traf es den Sportartikelhersteller Nike, der nach einer großangelegten Werbekampagne mit dem linksextremen American Football Spieler Colin Kaepernick herbe Verluste erlitt und gerade aktuell wurde bekannt, dass die Zahl der Immatrikulationen am linksextrem unterwanderten Evergreen College um 70% einbrach.


 

Die Kette des Marketingversagens, sie beginnt bei arbeitslosen linksgrünen Journalisten




Es ist in Deutschland und anderswo fast schon normal, dass Marketingunternehmen einen heftigen linken Einschlag haben. Eines der bekanntesten Beispiele aus der jüngeren Geschichte war die Kampange „#KeinGeldfuerRechts“ gegen die Achse des Guten, die angezettelt wurde von einem inzwischen entlassenen Mitarbeiter der Werbeagentur Scholz & Friends. Damals brach ein mit allen viralen Werbewassern gewaschener Marketingspezialist im Internet eine Kampagne gegen Achgut los die dazu führte, dass der Blog einen Gutteil seiner Werbepartner verlor.

Ziel war es, Achgut die Finanzen komplett auszutrocknen und das Angebot vom Markt zu drängen. Und warum? Weil die sind ja „nazi“. Der Initiator Gerald Hensel ist strammlinks wie nicht alle, aber sehr viele seiner Kollegen in der Werbebranche.

Einen Hinweis darauf, warum das so ist geben Regina Greck und Klaus-Dieter Altmeppen in einer Studie über den Journalistenberuf. Als Fazit schreiben sie:

Wer Journalist werden will, muss einen langen Atem besitzen und stressresistent sein, sich Idealismus und die Lust am Schreiben bewahren und auf seine gute Ausbildung vertrauen. Mit dieser sind laut Greck und Altmeppen nämlich 72 Prozent aller Journalisten zufrieden (Seite 26). Alternativen in PR, Marketing und Unternehmenskommunikation schlägt Natalie Helka als Ausweg im Fazit ihrer Studie vor, wenn der Traum von Traumberuf zu platzen droht. "Es sind die artverwandten Berufsfelder des Journalismus, die zum großen Teil davon profitieren, wenn sich Journalisten für den Berufswechsel entscheiden"

Den entscheidenden Satz habe ich fett gedruckt. Berufliche Alternativen für gescheiterte Journalisten gibt es vor allem im Bereich der Werbewirtschaft. Viele Journalisten, die es nicht schaffen ein Netzwerk aufzubauen, oder aktiv genug oder qualitativ ansprechende Arbeit leisten, um es in dem immer weniger profitablen und ewig stressigen Geschäft zu etwas bringen, wechseln irgendwann von der Redaktionsstube in die Marketingabteilung.

Das ist nachvollziehbar, da die benötigten Fähigkeiten sehr ähnlich gelagert sind. Es geht um das Erzeugen spannender Geschichten und deren richtige Präsentation. Nicht zuletzt werden Marketingstellen deutlich besser und zuverlässiger vergütet als das Auftragsschreiben von Nachrichtenzeilen. Viele Journalisten wie etwa Dunya Hali können auch gezielt ein berufliches Doppelleben führen, da die beiden Branchen - in der Form, nicht im Inhalt - so gut zueinander passen.

Es gibt dabei keinen Grund zur Annahme, dass sich die ideologische Zusammensetzung unterscheidet zwischen jenen, die in den Marketingbereich wechseln und jenen, die in der Medienbranche bleiben. Der Selektionsfilter für einen Berufsweg im Journalismus wird in der Regel davor angesetzt bei der Entscheidung des Einzelnen, eine Karriere in dieser Branche zu suchen.

Über Journalisten wiederum ist bekannt, dass sie in der Masse einen deutlich grünen und linken Einschlag haben, was vor allem für Politjournalisten gilt. Wären sie alleine für die Zusammensetzung des Bundestages verantwortlich, die Grünen wären absolut dominant mit 42%, während die beiden roten Parteien auf zusammen knapp 31% kämen, wie Zahlen von Statista belegen. Der liberale und konservative Rest käme zusammen auf gerade einmal 27%. 

Stammt nun lediglich ein Viertel der Marketingleute im Land aus der Journalistenecke, während die genuinen Marketingexperten in ihrer politischen Präferenz den Landesdurchschnitt widerspiegeln, dann würde dies noch immer ausreichen für eine satte linksgrüne Mehrheit in der Branche. 


Linksextreme Marketingaktionen bestenfalls zum Fremdschämen


Für mich ist es daher kein Wunder, warum die Öffentlichkeitsarbeit immer weiter in die Richtung der Absurdität abdriftet, wonach die Kernkundschaft in der Werbebotschaft nicht mehr umgarnt, sondern mitunter direkt und fundamental angegriffen wird. Die aktuelle Imagekampagne des ADAC ist nur ein imposantes Beispiel für die vielen teils deftigen Griffe ins Klo der Außendarstellung.

Ausgedacht hat sich die Kampagne übrigens Grabarz & Partner, eine überaus große und renommierte Agentur wie ein Blick auf deren Kundenliste verrät. Angesichts der völligen Instinktlosigkeit beim Auftrag für den ADAC denke ich, dass wir früher oder später auch vergleichbare antideutsche Hetztiraden von Volkswagen, Ikea und Deichmann an den Kopf geworfen bekommen dürften.

An der Kundenliste der Agentur erkennt man, dass sich der kulturlinke Einschlag in der Marketingbranche keineswegs auf Randbereiche auswirkt, und beispielsweise das Spaßbad von nebenan plötzlich eine Burkiniwerbeaktion startet. Es sind vielmehr tatsächlich die großen, bedeutenden Spieler, die fest auf dem Gleis in die Identitätslosigkeit stehen.

Als Grund für diese Art von kontraintuitiver Werbung wird meist angegeben, dass man sich an die Generation der sog. „Millennials“ wendet, die eben anders tickt als ihre generationellen Vorgänger. Das kann ich als auch zu dieser Generation gehörender Mitmensch in Teilen leider so bestätigen. Aber nicht die ganze Generation ist auf dem Trip für Selbstabschaffung und Lebensrelativierung. Gefühlt ist es vielleicht ein Viertel davon, das sich dem gedankenlosen linksgrünen Gutmenschenhedonismus hingibt. Der große Rest dagegen tickt den Umständen entsprechend (z.b. Indoktrination in der Schule) relativ normal.

Warum der große Rest dieser verhängnisvollen Millennialgeneration und ihre älteren Mitmenschen aber so sehr ins Abseits geraten sind, obwohl sie bei weitem mehr Umsatz bringen und auch treuer sind gegenüber ihren Marken als die relativ kleine Minderheit der mir-doch-egal-Hedonisten, ist eine andere Frage. 

Ich kann nur spekulieren, vermute aber sehr stark, dass es mit dem Arbeitsumfeld in den Werbeagenturen zusammenhängt. Man will jung und hipp sein, und suggerieren, dass man trotz der grauen Schläfen noch immer jung ist und den Trend vor allen anderen erkennt. Dazu hat man dann viele hippe, junge Menschen um sich herum (also die gescheiterten Jungjournalisten), die endlich ein halbwegs erträgliches Gehalt einstreichen und dank WG-Leben und einer Sparquote von unter Null erst einmal so richtig reinhauen im Partyleben zwischen Kreuzberg und Neukölln.

Wer in einem solchen Umfeld agiert, der driftet nicht nur ab von den Lebensrealitäten, vielmehr ist derjenige bereits lange davor auf einer einsamen Insel mit Gleichgesinnten gestrandet. Die Attitüde, dass man Trends nicht erkennt, sondern diese antizipiert kommt erschwerend hinzu. Man betont nicht die Mode, man ist der Modemacher.

Und so diffundieren am Ende die aktuellen, völlig weltfremden Gefühlswirrungen dieser kleinen Schicht an linksgrün-hedonistischen Werbemachern sogar in die Außendarstellung von strukturell und dem bisherigen Ruf nach konservativen Unternehmen oder Organisationen, die es angesichts ihres Angebotsportfolios auch sein müssten und wie der ADAC eigentlich auch sind. 

Diese fatale Entkoppelung zwischen der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und ihren Kernkonsumenten ereignete sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, wo es (fast) noch schlimmer ist.




Budweiser, die NFL und Nike – Amerikanische Haushaltsnamen mit einem Imageproblem 



Den ersten großen amerikanischen Marketingreinfall, den ich von Deutschland aus mitbekam war jener der Brauerei Budweiser, dem amerikanischen Pendant zu Warsteiner oder Bitburger. Eine seichte, für jeden trinkbar Plörre und ein klassisches Fernsehbier, das kaum eine große Sportveranstaltung nicht sponsert.

Budweiser war der Inbegriff des „Joe Sixpack“ unter den Bieren, dem Durchschnittsamerikaner, der mit Fleiß seine Arbeit erledigt und sich danach zum Barbecue ein kühles Blondes gönnt und dabei wahlweise Monster Truck, Nascar oder American Football schaut. Konservativer und arbeiterschichtiger geht es nicht.

Im Zuge des feministisch aufgeladenen öffentlichen Zirkus um die „gläserne Karrieredecke“, den notorischen „Gender Pay Gap“ und andere poststrukturalistische Girlanden entschied sich Budweiser aber dazu, auf den Zug des linken Lebensgefühls aufzuspringen und heuerte zwei bekannte linke Komiker an, die in einem Werbeclip beim Bier trinken über die „gendergerechte Bezahlung“ bei Budweiser reden durften.

Die Kampagne war ein voller Erfolg und schlug ein wie eine Bombe – allerdings im Geldbeutel von Budweiser. Allein das Verhältnis zwischen „gefällt mir“ und „gefällt mir nicht“ zu dem Video bei YouTube liegt bei etwa 1:60 für „gefällt mir nicht“. Das sollte alles sagen.

Mit der Kampagne verärgerte Budweiser in unter einer Minute aufs Mal quasi sämtliche seiner Stammkunden. Das muss man erst einmal nachmachen. 

Den Beweis, dass es noch schlimmer geht trat Nike letztens an. Schon länger schmort es in der NFL, dem wichtigsten Sportmarkt der USA. Im Zuge von Black Lives Matter und anderen rassistisch aufgeladenen linksextremen Gruppierungen nahmen auch einige hochbezahlte schwarze NFL Spieler für sich in Anspruch, ein Wörtchen in der Frage der „historisch bedingten strukturellen rassischen Ungerechtigkeit“ in den USA mitzureden. Der Hauptprovokateur war dabei ein gewisser Colin Kaepernick, der zwar nicht wirklich groß rauskam auf dem Platz, der aber einige andere Spieler dazu anstiftete, sich beim Abspielen der Nationalhymne vor jedem Spiel aus Protest hinzuknien.

Dem überwiegend weißen, männlichen, heterosexuellen und ehemals Budweiserbier trinkenden Publikum gefiel das überhaupt nicht. Es kam zu Protesten und einem massiven Zuschauerschwund. In den USA ist auch der College Sport sehr beliebt und dort gab es keine Zicken durch irgendwelche renitenten Spieler. Patriotismus wird in den USA eben groß geschrieben und so wechselte ein merklicher Teil des Publikums die Liga.

Die Hinkniesache schwelt noch immer und die NFL leidet noch immer am Zuschauerverlust, zumal die TV Einnahmen die wichtigste Einnahmequelle der als Unternehmen geführten Liga darstellen. Nur Colin Kaepernick muss sich um nichts mehr Sorgen machen. Er reichte bei ihm zwar nicht, um als Profi bei einem Verein unterzukommen, allerdings kam der Sportartikelgigant Nike mit einer goldenen Idee auf ihn zu.

Vor wenigen Tagen erst begann das Unternehmen mit großem Tamtam eine Werbekampagne, in deren Zentrum der stets um Gerechtigkeit kämpfende Colin Kaepernick steht. 

Mir persönlich ist schleierhaft, wie man auf die Idee kommen kann, einem in der Öffentlichkeit völlig verbrannten Extremisten und Versager eine siebenstellige Summe auf den Tisch zu legen. Die von Nike beauftragten Marketingfritzen aber waren sich offenbar sicher, dass Kaepernick mit seiner Bekanntheit etwas zum Prestige von Nike beitragen kann und seine Einstellung „pro Gerechtigkeit“ etc. dem Sportartikelhersteller mit angeschlossenem Ausbeuterbetrieb in Südostasien sicherlich gut tun würde.

Sie können sich das Ergebnis denken. Nicht nur verlor die Marke Nike auf einen Schlag in allen Kundensegmenten massiv an Ansehen - unter Republikanern rutschte es sogar ins Negative - auch der Aktienwert brach zumindest vorübergehend um mehrere Prozent ein. 

Es wirkt fast so, als wollten die Verantwortlichen das Ansehen dieser Unternehmen und Marken geradezu in voller Absicht ankratzen.



Es gibt Hoffnung: Die Generation der „Post-Millennials“ scheint nicht ganz so auf den Kopf gefallen zu sein




Mit Verständnis oder gar Sympathie in einer relevanten Größenordnung können die Unternehmen und Werbeagenturen nur unter Millennials rechnen. Alle davor sind dafür kaum empfänglich. Aber auch die neue nach den Millennials kommende Generation scheint nicht mehr ganz so anfällig zu sein. Vielleicht ist das ein falscher Eindruck, aber es könnte sein, dass sich die jüngste nun voll mit dem Internet und seinen Verlockungen aufgewachsene Generation daran gewöhnt hat und nicht mehr in die Falle von Hedonismus und „ich klick das einfach weg“ tappt.

Ein klares Zeichen für diese Besinnung und den wachsenden souveränen Umgang mit den durch die Existenz des Internets maximierten ideologisierten Botschaften ist die Zahl der Immatrikulationen am Evergreen College im amerikanischen Bundesstaat Washington. Dabei handelt es sich um eine Hochschule für Pädagogik, die zu einem der wichtigsten Symbole wurde für die linksradikale Unterwanderung öffentlicher Institutionen und des Universitätsbetriebs in den USA.

Die dort gelehrte Pädagogik ist angereichert mit allerlei Gendergedöns, es gibt zahlreiche kunterbunte Rassentheorien, die alle in der Ausrottung des weißen Mannes kulminieren, und allgemein wird die ganze Palette kulturmarxistischer Ideologie in die Köpfe der jungen Leute eingepflanzt. In der weiteren Öffentlichkeit bekannt wurde die Hochschule, als sie (wieder einmal) den „Tag der Abwesenheit“ feierte. Dabei geht es darum, dass weiße Menschen an der Hochschule ihre Solidarität mit Schwarzen zeigen und sich ihrer Scham über die Sklaverei bewusst werden, indem sie einen Tag auf das Betreten des Campus verzichten. 

Bret Weinstein, ein eigentlich linksliberaler Biologiedozent an der Hochschule (dazu weiß und jüdisch) hielt das für Quatsch und kam trotzdem. Das gefiel der Campus-SA gar nicht und so kam es erst zu einem Handgemenge, dann folgte Weinsteins Entlassung und schließlich erhielten er und seine Ehefrau, ebenfalls eine Dozentin, jeweils eine nette 6-stellige Abfindung, weil ihre Menschenwürde verletzt wurde.

Heute, gut ein Jahr danach, ist Weinstein ein gefragter Redner nicht nur zu Fragen der Biologie, sondern vor allem zu Fragen des kulturmarxistischen Irrsinns von dem wir heimgesucht werden. 

Das Evergreen College auf der anderen Seite muss heute einen massiven Einbruch der Immatrikulationen verkraften. Laut Daily Wire schrieben sich für das kommende Semester dort nur noch 300 Studenten ein anstelle der sonst üblichen 1.000 und das an einer Hochschule, die für knapp 4.000 Studenten ausgelegt ist und auf der eigenen Internetseite mit einer überragenden Einstellungsquote für Absolventen wirbt.

Der Einbruch von 70% bei den Anmeldezahlen ist ein deutliches Zeichen, dass die linksextreme Pendelbewegung mit den gerade erwachsen werdenden Jahrgängen wohl vorbei ist und kaum mehr neues Aktivistenmaterial nachkommen wird jenseits ein paar weniger verirrter Seelen, die nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen.

Das Evergreen College ist staatlich, es wird also vermutlich überleben. Aber es wird deutlich eingedampft werden, wenn dort nicht bald mit dem Besen durchgegangen wird. Und auch Budweiser, die NFL und Nike und auch der ADAC werden ihre fatalen Werberausfälle aller Wahrscheinlichkeit nach überleben. Was es auf absehbare Zeit aber definitiv nicht überleben wird ist der hedonistische, linksgrüne, kulturmarxistische Einschlag (oder eher Kaputtschlag), von dem Europa und Nordamerika derzeit heimgesucht werden.

Die Korrektur, sie läuft in vollen Gängen.

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