Freitag, 6. Juli 2018

Bevölkerung von Seine-Saint-Denis im Norden von Paris besteht zu 20% aus illegalen Migranten

Das Hauptschiff der Kathedrale von Saint-Denis; viel Platz für Gebetsteppiche (Bildquelle)



Ein Parlamentsbericht in Frankreich kam zu dem Ergebnis, dass im Banlieue nördlich von Paris inzwischen jeder fünfte Einwohner ein illegaler Migrant ist. Offiziell hat die Agglomeration knapp 1,6 Millionen Einwohner, mit den Illegalen kommt sie nahe an die 2 Millionen. Dadurch wird nicht nur die öffentliche Infrastruktur überlastet, sondern es entstehen auch massive soziale Spannungen.


Lange schon Migrantenhand explodierte die Lage ab 2015



Seine-Saint-Denis ist schon seit langem in der Hand von Einwanderern. Nur noch ein geringer Teil der knapp 1,6 Millionen Einwohner der Agglomeration sind ethnische Franzosen. Die meisten der Einwohner sind Muslime aus dem Maghreb und Westafrika und haben die Stadt vom christlichen Zentrum mit der Kathedrale von Saint-Denis in eines der islamischen Zentren Frankreichs transformiert, wie auch der Soziologe Gilles Kepel meint. Aufgrund des staatlichen Verbots nach der Religionszugehörigkeit zu fragen, können diesbezüglich allerdings keine zuverlässigen Schätzungen vorgenommen werden.

Trotz der kulturellen Abschottung durch diese Migranten war die Lage lange Zeit aber ruhig. Der französische Staat kann die legal im Land lebenden Muslime mit seinen Sozialprogrammen noch immer weitgehend ruhig halten und die extremistischen Abschottungstendenzen kamen erst so richtig in der letzten Generation auf, während es gleichzeitig auch viele Erfolgsbeispiele gibt von sich schon länger im Land befindlichen Einwanderern. Es heißt, ein Drittel der französischen Sicherheitskräfte haben maghrebinische Wurzeln. Man kann sagen, diese haben die laizistische Staatsauffassung verinnerlicht und sich über Weg des Staatsdienstes in die Mittelschicht hochgearbeitet.

Seit dem Beginn der Migrationskrise aber hat sich die Lage dramatisch zugespitzt. Besorgniserregend sind nun nicht mehr nur die salafistischen und teilweise offen terroristischen Tendenzen, sondern vor allem die massiv ansteigende Präsenz illegaler Migranten. Wie The Telegraph berichtet sollen heute 400.000 von ihnen in Saine-Saint-Denis leben.

Das wäre ein Viertel der Bevölkerung und ein Drittel mehr, als die offizielle Bevölkerungszahl.Und sie alle leben in bitterer Armut.



Afrika lässt grüßen: Täglich Raubüberfälle mit roher Gewalt und für Kleingeld



Mit dieser extremen Dichte an Illegalen in dem Gebiet kam eine „unglaubliche Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Lage, sowie der öffentlichen Sicherheit“ wie es Le Figaro ausdrückt.

Täglich kommt es dem Überleben willen zu körperlichen Übergriffen, bei denen aufgrund der Existenznot der Illegalen buchstäblich jeder zum Opfer werden kann. Gerade erst am letzten Freitag kam es zu einem Raubüberfall auf einen Mann, bei dem ihm das (billige) Handy gestohlen wurde und als die Räuber bemerkten, dass der Mann Goldzähne im Mund hatte, schlugen sie ihm diese ebenfalls aus.

Die Situation erinnert immer stärker an die großen Metropolen Afrikas und immer weniger an das einstmals stolze Frankreich. Das ganze Land gleitet dabei immer mehr ab in den Unruhezustand permanenter Gewalt. „Grundlosegewalttätige Übergriffe“ gibt es in dem Land inzwischen 777 Stück pro Tag, also mehr als eine Viertel Million pro Jahr. Hinzu kommen jene Übergriffe mit Grund, also räuberisch oder politisch/terroristisch motiviert sind.




Die Gefahr durch Illegale beschränkt sich längst nicht mehr auf Migrantenvororte und es werden immer mehr



Der Dschungel von Calais dürfte allen ein Begriff sein und auch die Bilder von der improvisierten „Favela“ unter den Dächern der Stalingrad Metro in Paris haben die Runde gemacht. Viele der etwa 10.000 illegalen Migranten von Calais sind dort hingezogen, nachdem die französische Regierung das dortige Lager nach einem Jahr geräumt hat, und die nicht entweder von Großbritannien aufgenommen wurden oder die bereit waren, dem Angebot der Regierung zu folgen und sich auf das Land verteilen ließen.

Die Zustände in der Stalingrad Metrostation - bis auch dort durchgegriffen wurde - waren geprägt von extremer Gewalt, Überfällen und Diebstahl, Vergewaltigungen und öffentlichem Defäkieren am helllichten Tag.

Es scheint, als seien die Migranten nach der Räumung der Metrostation ins nahe gelegene Seine-Saint-Denis weitergezogen und es kamen ihnen noch viele hinterher. The Telegraph schreibt, dass noch immer täglich 550 illegale Migranten Paris erreichen. Auf ein Jahr hochgerechnet wären dies 200.000 Personen.

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Wie Emmanuel Macron darauf reagieren wird ist nur die zweitwichtigste Frage in der Sache



Die viel wichtigere Frage für Frankreich lautet: Kann Macron überhaupt auf die Krise reagieren, falls sie sich weiter zuspitzt?

Macron hat sich bislang eher verhalten geäußert zum Migrantenthema, was der deutsch-französische Staatssender Arte mit „Frankreichs scheinheiliger Flüchtlingspolitik“ quittierte, da die Einreise über Italien im letzten Jahr erschwert wurde. Aber auch davor suchte Frankreich nicht das Scheinwerferlicht der „Willkommenskultur“. Der damalige Präsident Hollande eilte nicht sofort an die Seite von Angela Merkel, als diese im Jahr 2015 die Grenzöffnung der EU beschloss. Vielmehr wurde die illegale Einreise von Migranten lediglich geduldet, da sie entweder auf dem Weg nach Deutschland waren, oder aber als Ziel Großbritannien hatten.

Nun aber, da der Weg für illegale Migranten über die Türkei und über Italien so gut wie versperrt ist, arbeiten George Soros und seine Gesinnungsgenossen fleißig daran, eine dritte Route über Spanien zu öffnen und es scheint ganz so, als würde ihren Wünsche entsprochen werden. Ob Frankreich es auch schafft, eine mögliche Pyrenäen Route zu blockieren bleibt dahingestellt.

Doch auch wenn Frankreich diesen Zustrom an der Grenze stoppen kann, so zeigt das Beispiel von Seine-Saint-Denis, dass es schon jetzt ein riesiges und möglicherweise unlösbares Problem im Land gibt. Die muslimische Einwanderergesellschaft schottet sich zunehmend ab, sie lehnt das laizistische Staatsmodell Frankreichs zugunsten eines Schariaislam ab und sie ist angereichert mit tausenden Illegalen, die überwiegend männlich, jung, kräftig und muslimisch sind und nichts zu verlieren haben.

Immer wieder kommt es zu massiven Ausbrüchen kollektiver Gewalt gegen Polizisten, was sogar der linke Guardian erkannte. In einigen der Banlieues sind Dienstleistungen in der Öffentlichkeit schon heute kaum mehr möglich und muss sich die Polizei um ihr Leben fürchten, auch wenn die Politik gerne anderes suggeriert.

Mit einer beachtlichen Minderheit extremistischer und gewaltbereiter einheimischer Moslems und diesen 400.000 überwiegend jungen, kräftigen Männern mit muslimischem Hintergrund bleibt zu hoffen, dass im Großraum Paris kein „Grund“ entsteht für kollektive Ausschreitungen. Man kann davon ausgehen, dass dies auch den französischen Sicherheitskräften klar ist und sie sich deshalb in den Banlieues polizeilich zurückhalten und die Gegenden sich mehr oder weniger selbst überlassen.

Denn falls in dieser Gemengenlage ein Funke zündet, dann könnte innerhalb von Stunden ein alles vernichtender Tsunami über Paris und ganz Frankreich fegen.