Neun Vorschläge wie Heinz Hermann Thiele und alle anderen Milliardäre unter den deutschen Dissidenten den Widerstand unterstützen können


Es ist eigentlich ganz einfach.. (Bildquelle)

Gerade macht ein Video die Runde, in dem der Unternehmer und Milliardär Heinz Hermann Thiele einen Moment lang Tacheles redet und den Widerstand der Deutschen gegen die aktuelle Katastrophe vermisst. Nun, den vermisse ich auch, allerdings vor allem von Seiten der monetär Fähigsten unseres Landes. Drei Jahre sind mittlerweile ins Land gegangen seit Angela Merkels fataler Entscheidung zur Grenzöffnung. Während heute aber jede Woche und bei jedem Wetter zigtausend Menschen auf die Straße gehen und sich ein Strauß an alternativen Medien gebildet hat, so kann ich mich im deutschsprachigen Raum mit Christoph Blocher und Dietrich Mateschitz nur an zwei Personen mit Neun-plus-X-stelligen Kontoständen erinnern, die sich öffentlich gegen Merkel und ihren EUdSSR-Multikultialptraum geäußert haben. Sie sind also etwas spät dran, Herr Thiele. Hier trotzdem neun Tipps, wie Sie als finanziell potenter Staatsbürger im Widerstand aktiv werden können.




1. Dem Staat den Zugriff auf das Vermögen entziehen



Falls Sie das nicht ohnehin bereits machen, treiben Sie es auf die Spitze! Sie kennen die Untiefen des deutschen Steuerrechts sicherlich besser als ich und Sie sollten diese ausnutzen, so sehr es geht. Jeder Euro weniger in den Händen des Staatsapparats ist ein guter Euro. Bleiben Sie dabei aber immer einen Fingerbreit von der Dunkelgrauzone weg, denn wir wissen alle, bei wem das Finanzamt besonders gerne in die Bilanzen blickt.

Zusätzlich sollten Sie auch ihren Mitarbeitern steuerminimierende Maßnahmen anbieten. Auch hier gilt: Jeder Euro weniger an gezahlter Einkommensteuer ist ein guter Euro. Warum bieten Sie nicht mehr Mitarbeitern einen Firmenwagen an, dazu ein Firmenfahrrad, ein Firmenhandy inklusive Vertrag etcpp.? Das lohnt sich für beide Seiten und am Ende sinkt das zu versteuernde Einkommen wie auch der zu versteuernde Gewinn.

Achten Sie dabei vor allem aber auch darauf, dass die Fahrzeuge nicht alle aus deutscher Produktion kommen. Bieten Sie ihren Mitarbeitern auch Alternativen beispielsweise aus Japan an. So sehr das schmerzen mag als deutscher Staatsbürger, aber auch jedes produzierte und verkaufte deutsche Auto hilft nur einem: Dem Status Quo!

Nicht zuletzt sollten Sie versuchen, so viel ihres Unternehmens wie es geht ins Ausland zu verlagern. Es gibt einige schöne Flecken auf der Welt, die darüber hinaus auch hervorragende steuerliche und infrastrukturelle Anreize bieten, die aber gleichzeitig nicht im Einzugsbereich des deutschen Fiskus stehen und auch nicht den derzeitigen Kollektivsuizid unterstützen. Laden Sie ihre Mitarbeiter an den deutschen Standorten einfach dazu ein, dorthin mitzuziehen. Auch das hilft, dem deutschen Staat seine finanzielle Grundlage zu entziehen. Und vergessen Sie nicht, dabei ihre Zulieferer mitzunehmen. Jedes KMU weniger ist ein Rädchen, das dem System der deutschen Selbstzerstörung am Ende fehlt.

Sie als Milliardär haben in dieser Hinsicht einen besonders großen Hebel in der Hand. Nutzen Sie ihn! Sobald die Katastrophe abgewendet ist, können Sie ihre Unternehmen ja wieder zurückbringen. Und wenn nicht? Na, dann ist ihr Vermögen weit weg von der Katastrophe. Sie können dabei nur gewinnen.



2. Die eigene Personalabteilung vom Kulturmarxismus säubern



Sie sollten ihr Unternehmen von linken, kulturmarxistischen Einflüssen so frei halten wie nur möglich. Im Bereich der gewerkschaftlichen Organisation ist das nur bedingt möglich, auch wenn es bereits Gewerkschaften gibt, die vom kollektiven Arbeitermarsch über die Klippe abgesprungen sind und ihren eigenen Weg gehen. Unterstützen Sie solche Entwicklungen wie es geht und sorgen Sie dafür, dass ihre Arbeitnehmer fähige Leute als ihre Vertreter wählen und keine linken Selbstzerstörer.

Vor allem aber sollten Sie einen prüfenden Blick auf die Personalabteilung in ihrem Unternehmen werfen. Das ist nämlich der beliebteste Ort für den Einfall kulturmarxistischer Umtriebe im betrieblichen Bereich. Fragen Sie doch einfach mal nach, welche Art von Fachliteratur in Ihrer Personalabteilung gelesen wird, die dann als Vorlage für die Einstellungspraxis dient. Sie werden erstaunt sein, wie oft in der heutigen Fachliteratur von „Diversity“, „Feminismus“ und „Gleichstellung“ fabuliert wird und wie wenig von „Fachkompetenz“ oder gar „Führungsstärke“.

Die Personalabteilung ist deshalb so beliebt als Einfallstor für die allgemeine Zersetzung, weil es kaum einem auffällt, wenn dort schlechte Arbeit geleistet wird, da der Zerfallsprozess einfach zu lange dauert und er zu verdeckt abläuft. Am Ende aber können Sie darauf vertrauen, dass Ihr Mittelmanagment, aus dem sich die künftigen Führungskräfte rekrutieren zum größten Teil aus unfähigen Leuten besteht, während die Fähigen klein oder kaputt gemacht werden und diese am Ende wegrennen oder gar nicht erst den Weg zum Vorstellungstermin finden.

Jetzt, da Sie sich öffentlich gegen den links-globalistischen Mainstream gewandt haben stehen Sie als fette Beute ganz oben auf der Liste. Passen Sie blos auf!


Kommen wir nun zu den externen Maßnahmen, also zu dem, wie Sie Dritte in ihrem Widerstand gegen Merkel und die Murkserbande unterstützen können. Ihr wichtigstes Werkzeug dafür ist Ihr hervorragend gepolstertes Bankkonto. Aber keine Sorge, so teuer ist der Widerstand nicht, man muss das Geld nur in die richtige Richtung schicken.

Im folgenden gehe ich davon aus, dass Ihnen Deutschland und der politische, wirtschaftliche und kulturelle Kampf darum in den kommenden Jahren bis zu zehn Prozent ihres Einkommens wert sind. Als erfolgreicher Unternehmer und Milliardär, nehme ich an, zweigen Sie vermutlich in etwa 10 Millionen Euro im Jahr ab für das private Vergnügen. Wir hätten also eine Million Euro zu verteilen.


3. Die Alternativen Medien stärken



Das wichtigste Instrument im Kampf um die öffentliche Deutungshoheit, vor allem aber zur Aufklärung der Menschen im Land sind die alternativen Medienangebote, die sich in den letzten Jahren etabliert haben. Ein Teil davon besteht aus Bloggern wie mir oder YouTube Kanälen, die als Einzelkämpfer aufklären und dazu kommt etwa ein halbes dutzend Angebote mit ganzen Redaktionen, die meist in Teilzeit oder als Hobby täglich die Menschen im Land informieren.

Da die Szene nach wie vor von Amateuren mit engem oder keinem Budget geprägt ist macht in diesem Bereich jeder Euro einen Unterschied und trägt unmittelbar zur Professionalisierung und Erweiterung des Angebots bei. Sie, Herr Thiele, könnten hier mit nur wenig Geldeinsatz einen unglaublichen Unterschied bewirken!

Es würde bereits genügen, den zehn wichtigsten Bloggern und YouTube Kanälen monatlich jeweils 500 Euro zu überweisen und den fünf wichtigsten Alternativmedien jeweils 1.000 Euro. Zusammen wären das 10.000 Euro, im Jahr 120.000 Euro. Das ist einiges an Geld, klar, aber im Gegenzug bekommen Sie und alle anderen Deutschen täglich die bittere Wahrheit über unser Land erzählt und das in über 150 Artikeln und Videos.

Jedes Erzeugnis würde Sie also gerade einmal zwei Euro kosten und ich finde, das ist angesichts der Reichweitenmöglichkeiten des Internets eine hervorragende Preisleistung.



4. Investigativ recherchieren und Skandale aufdecken



Selbst oberflächlich kann man bei einem genaueren Hinsehen erkennen, dass die Politik unseres Landes voller Skandale steckt und die Mainstream Medien wissen darüber. Das Problem ist, meist wird es einfach nicht berichtet. Dies entweder aus polit-opportunistischen Gründen, weil der Redakteur um den Ruf seiner Lieblingspolitikerin fürchtet, oder aber aus taktischen Gründen, sei es für eine kleine Erpressung hinter den Kulissen oder für die maximale Auflage im richtigen Moment, der möglicherweise nie kommt.

Leider sind die wenigsten alternativen Medien stark genug für eigene Recherchen jenseits der im Internet abrufbaren Informationen und dem Aufdecken von Ungereimtheiten der Berichterstattung. Daher sollten Sie auch hier eingreifen und zwar jenseits der geldwerten Unterstützung.

Stellen Sie sich einige Privatermittler ein und heuern Sie erfahrene, aber vergällte Journalisten an und geben Sie diesen den Auftrag in Berlin, in den Landeshauptstädten und auch in Brüssel nach Dreck zu wühlen. Deren Aufgabe sollte es sein, dass sich kein Politiker mehr sicher sein kann, dass seine kleinen und größeren Fehltritte unter den Teppich gekehrt werden und nur zufällig oder aus Machttaktik ans Tageslicht geraten.

Dazu sollten Sie begleitend eine Plattform entwickeln, wie sich in den Vereinigten Staaten 4Chan etabliert hat, wo sich anonym Informanten und Ermittler treffen können, um gemeinsam eine Angelegenheit zu recherchieren. Das kostet wenig Geld und maximiert das Schwarmpotenzial. Ihre Privatermittler übernehmen dabei jenen Teil der Recherche, den man vor Ort und mit Geld ausführen muss.

Ein Beispiel dazu: Volker Beck und sein kleines Crystal Meth Problem. Das hätte schon vor Jahren bekannt sein müssen und es hätte auch mal jemand nachforschen können, wozu er ein halbes Pfund des Stoffs bei sich hatte. Für sich selbst, oder doch für den rumänischen Stricherjungen?

Es würde mich doch sehr wundern, wenn solche Verhaltensweisen nicht im Dutzend vorkämen in den Parlamenten unseres Landes und es die ein oder andere Person in deren Umfeld gibt, die es gerne an die Öffentlichkeit bringen würden, sich aber nicht trauen. Decken Sie es auf, verhindern Sie ein Vertuschen dieses Verhaltens und tragen Sie Sorge dafür, dass alle Details den Weg an die Öffentlichkeit finden und nicht nur die Oberfläche!

Sie müssen dabei nicht eine eigene Zeitung gründen, es genügt, die Rechercheergebnisse an ein drittes Medium weiterzuleiten und das vielleicht sogar anonym. Ich bin mir sicher, bei Jouwatch, Pi-News, Tichys Einblick, der Jungen Freiheit oder der Achse des Guten wird man wissen, wie man solche Recherchen am besten ans Publikum lanciert.

Noch kurz zu den Kosten. Eine solche Recherche ist Vollzeitarbeit, arbeitsintensiv und benötigt ein Spesenbudget. Ebenso müssen die Rechercheure Profis sein und das kostet Geld. Es handelt sich also um eine kostenintensivere Angelegenheit, die zumindest teilweise aber auch als Risikoinvestition erachtet werden kann, indem beispielsweise über die Rechtevermarktung der gelieferten Information wieder Geld eingenommen werden kann.

Unterm Strich aber müssen Sie damit rechnen, dass es erst einmal ein Verlustgeschäft sein wird, das Sie jährlich alles inklusive etwa 300.000 Euro kosten würde für drei Vollzeitermittler plus anonymem Zuträgerdienst im Netz, die dann aber mindestens vierteljährlich eine Politikerkarriere beenden werden.



5. Die privaten Mainstream Medien übernehmen oder absägen



Ob man es glaubt oder nicht, aber es gibt noch immer gute Journalisten im Mainstream. Kaufen Sie diese ein und bieten Sie ihnen ein Zubrot für einen Wechsel in das alternative Spektrum, wo sie nach Wahl anheuern können, um die dortige Kompetenz zu stärken. Jeder integre Journalist (gerne auch mit linker Ausrichtung) weniger im Mainstream ist ein guter Journalist.

Alternativ könnten Sie auch hingehen und eine der kriselnden Mainstream Zeitungen aufkaufen und diese bestücken mit all jenen, die woanders an den rechten Rand und darüber hinaus gedrückt wurden: Nicolaus Fest, Matthias Mattusek und Hendrik Broder sind nur drei Namen von vielen, die alles in allem eine veritable Redaktion bilden könnten.

Der Erfolg, das verspreche ich Ihnen, würde sich sehr bald schon einstellen. Die Menschen mögen es einfach, gut informiert zu werden und sie zahlen dafür auch gerne. Gleichzeitig haben sie den Müll satt, der ihnen täglich die Meinung diktieren will. Es ist also das perfekte Umfeld für einen Markteintritt, das sich Ihnen derzeit bietet.

Es gibt aber noch einen dritten Weg, wie Sie den Mainstream aushebeln können: Bieten Sie den Lesezirkelunternehmen im Land Geld an, wenn diese die unsäglichen Mainstream Postillen Spiegel, Focus, Stern und Co. aus dem Verteiler rauswerfen. Das würde den dreien garantiert das Genick brechen, weil ihnen auf einen Schlag die Reichweite in den Keller fällt und die Werbekunden auf dem Absatz kehrt machen.

Klar ist, es wäre ein fieses und sich halb im unlauteren Bereich befindliches Vorgehen, aber es wäre legal und es wäre äußerst effektiv.

Was diese Möglichkeiten kosten würden? Nun, auch hier wäre es einiges, allerdings stehen (mit Ausnahme des Hebels über die Lesezirkel) wie auch im Fall der investigativen Recherche Einnahmen gegenüber, was die Abschätzung der effektiven Kosten etwas erschwert. Ich denke, unter einer halben Million Euro an Verlusten ist hier nichts zu machen, aber ich habe auch die Vermutung, dass sie den ein oder anderen stillen Teilhaber finden werden, der einen Teil der Kosten trägt. Für Sie schätze ich würde es mit 300.000 Euro zu Buche schlagen.



6. Volksabstimmung über die GEZ



Die GEZ ist eines der Hauptvehikel der deutschen Meinungsdiktatur. Mit inzwischen acht Milliarden Euro ist der Apparat so riesig, dass er seine Reichweitenfühler nicht nur überall hin ausstrecken kann, sondern gleichzeitig dem privaten Medienmarkt (sogar im Internet) das entscheidende Kapital entzieht, das es für private Alternativangebote bräuchte, die das Attribut „alternativ“ verdient hätten. Das Ende der Zwangsfinanzierung des deutschen Staatsrundfunks hat daher eine Priorität.

Sie könnten hier als entscheidender Faktor auftreten und auf Landesebene die Vorbereitungen für eine Volksabstimmung finanzieren, so dass am Ende das jeweilige Landesvolk über den Ausstieg aus dem Länderstaatsvertrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk abstimmen kann. Ich habe mir dazu in einem Artikel bereits einige Gedanken gemacht und ich denke, Brandenburg würde sich am ehesten eignen für ein derartiges Vorhaben, da die Erfolgswahrscheinlichkeit am größten wäre und die Kosten am geringsten.

Ist dann erst einmal eine Säule raus aus dem Gebilde der Zwangsfinanzierung, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass das gesamte Gebilde einstürzt, oder zumindest grundlegend reformiert wird.

Ich schätze, so ein Projekt würde alles in allem in etwa zwei Millionen Euro kosten, wobei Sie sicherlich nicht der einzige wären, der so ein Vorhaben finanziell unterstützen würde. Auch ich, der weit weg lebt von Brandenburg, würde dafür spenden. Mehr als 100.000 Euro müssten Sie denke ich nicht beitragen, da es in erster Linie darum geht, ein solches Vorhaben überhaupt erst aus der Taufe zu heben und in Gang zu bringen. Genau für diese ersten konkreten Schritte wäre ihr Geld notwendig und ich denke, es wäre eine hervorragende Geldanlage.



7. Islamische Dissidenten organisieren



Angesichts der Kopftuchberichterstattung glaubt man es kaum, aber mindestens die Hälfte aller Moslems im Land sind säkular eingestellt und sie wollen alles mögliche, nur keine offenen Grenzen, Sozialismus oder einen Schariastaat. Die allermeisten unter diesen finden Deutschland und seine Kultur sogar großartig und integrieren sich gerne.

Viele dieser Personen sind auch organisiert, aber leider haben sie keine Milliarden und auch keine Staatsapparate aus dem Mittleren Osten im Rücken, sondern müssen sich als medial ignorierte Einzelkämpfer gegen die Marginalisierung wehren und teilweise sogar gegen körperliche Übergriffe durch den aktivistischen Flügel des fanatischen Islam.

Neben den einheimischen Gruppierungen, die gerne auch von muslimischen Dissidenten frequentiert werden – ich meine vor allem Pegida – gibt es auch Einwanderer wie Hamed Abdel-Samad und Organisationen wie etwa den Zentralrat der Ex-Muslime. Ach, Sie haben noch nie etwas gehört von diesem Zentralrat, Herr Thiele? Nun, vielleicht könnten Sie ja etwas ändern an deren Schattendasein.

Sie sollten diese Organisationen und eingewanderten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens etwas mit ihren Mitteln unter die Arme greifen. Auch hier gilt, jeder Euro zählt und jede medial oder gar politisch wahrgenommene Aktion hilft. Wenn sie nur den zehn wichtigsten Personen und Gruppierungen in diesem Bereich monatlich jeweils 500 Euro überweisen, dann wären das jährlich nicht mehr als 120.000 Euro. Es würde deren Öffentlichkeitsarbeit aber ungemein helfen.



8. Zensurfreie Netzwerke aufbauen



Mit der zunehmenden systematischen Zensur der wichtigen Medienplattformen im Internet (YouTube, Twitter, Facebook, Google etc) wird es immer schwieriger, dissidentische Nachrichten in Umlauf zu bringen. Wenn Sie einen Experten zum Thema sprechen möchten empfehle ich Joachim Steinhöfel. Der kann Ihnen sicherlich einige Details nennen zur Unterdrückung jener Wahrheiten im deutschen Teil des Internets, die fehlen, um die deutsche Bevölkerung aus ihrem Dornröschenschlaf aufzuwecken.

Da es wohl kaum möglich ist, jenseits von gelegentlichen (und teuren) Gerichtsurteilen auf diese erfolgreich Plattformen einzuwirken und der Kauf von Google selbst außerhalb des Budgets der meisten Milliardäre liegt, braucht es veritable Alternativen zu den bestehenden Angeboten, wobei diese möglichst zensurresistent sein sollten.

Kontaktieren Sie doch einmal Hadmut Danisch, einem Blogger und Computerexperten im Bereich Kryptografie. Er kann Ihnen sicherlich besser als die meisten sagen, was notwendig wäre für ein solches Netzwerk und wie man es machen müsste. Sie können gerne auch auf mich zukommen, ich hätte da auch einige Ideen zum Thema alternative Plattformen und wie man sie von den staatlichen Zensurarmen fernhalten kann.

Insgesamt sehe ich zwei Optionen, wie Sie vorgehen könnten.

Zum einen wäre es möglich, ein eigenes neues Netzwerk aufzubauen und dieses eventuell über die Blockchain Technologie abzusichern. Der große Vorteil ist, dass Blockchains nicht zensiert werden können und es nur auf die (nicht zensierbare) Zugriffstechnologie ankommt, um an möglicherweise kontroverse Inhalte zu gelangen. Der zweite große Vorteil besteht darin, dass die Blockchain als Grundlage für eine Digitalwährung dienen kann, mit der sich das Netzwerk selbst finanziert. Ein Vorbild dafür ist die Steem Blockchain, auf der die Bloggerplattform Steemit basiert, wobei dazu gesagt werden sollte, dass dieses Angebot an einigen strukturellen Problemen krankt und nicht 1:1 kopiert werden sollte.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass Sie einige kleinere aber etablierte Alternativangebote aufkaufen könnten, um diese zu einem veritablen Spieler mit Marktmacht aufzubauen. Das kostet natürlich Geld weit jenseits der einen Million, die ich oben als Gesamtbudget veranschlagt habe. Allerdings sind heute auch die meisten der kleineren Video- und Soziale Medienplattformen relativ profitabel. Sie würden also kein Geld verlieren, sondern Geld investieren und bekämen im Positivszenario schon bald Gewinne zurück.

Als neuer Eigentümer im Bereich der Sozialen Internetmedien stünde es Ihnen dann offen, das zu zensieren, was Sie möchten – oder eben nicht. Das einzige, was Sie dabei beachten sollten ist, dass die Server nicht in Deutschland stehen, sondern beispielsweise in Island und mit deren Nutzung eine rechtliche Konstruktion verknüpft ist, die dafür sorgt, dass deutsche Nutzer nicht deutschem Recht unterliegen, sondern dem isländischen. Ich bin mir sicher, Ihre Anwälte wissen, wie man so etwas bastelt.



9. Alternative Plattformen für Onlinewerbung und Zahlungsmöglichkeiten etablieren



Neben der Zensur auf den Sozialen Medien, die den Alternativen Medien mindestens die Hälfte der Reichweite kostet, kommt erschwerend hinzu, dass Werbeanbieter wie Adsense von Google, sowie Zahlungsanbieter wie Paypal den Betreibern alternativer Angebote immer öfters die Zusammenarbeit aufkündigen. Auch das kostet sehr viel Geld und verhindert, dass die Alternativmedien den Sprung in die Professionalität schaffen.

Sie könnten hier ebenfalls den Unterschied machen und wie bei dem obigen Vorschlag entweder ein eigenes Angebot aufbauen, oder aber bestehende Anbieter übernehmen und diese zu veritablen Konkurrenten entwickeln.

Ein solches Unternehmen wäre natürlich außerordentlich umfangreich, zeitintensiv und kostenträchtig, und darüber hinaus mit vielen Risiken behaftet. Die Entwicklung der Situation in den letzten Jahren aber zeigt, dass verlässliche, alternative Zahlungswege dringend gebraucht werden für Dissidenten. Vor einiger Zeit wurde beispielsweise bereits Richard Spencer der Hahn abgedreht, gerade vor wenigen Stunden hat man Gab.ai abgesägt und auch Michael Stürzenberger kann ein Lied singen von Kontokündigungen.

Man muss mit diesen Personen oder der Politik einzelner Unternehmen nicht übereinstimmen, um hier eine Entwicklung zu erkennen, die damit enden wird, dass jeder permanent damit rechnen muss, aufgrund der falschen Meinung das eigene Konto gekündigt zu bekommen und damit die wirtschaftliche Existenz zu verlieren. Widerstand gegen den Status Quo wird dadurch zu einem untragbaren Risiko. Sie verstehen das sicherlich, Herr Thiele.



Hier die neun Vorschläge im Überblick




Man sieht, bei den extern gerichteten Vorschlägen kosten die ersten fünf in der Summe knapp unter einer Million Euro im Jahr, während die letzten beiden in einer anderen Liga spielen und zu viele Unbekannte relevant sind, als dass man eine realistische Abschätzung treffen könnte.

Als Experte im Bereich Bremstechnologie werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nicht die notwendige Expertise aufweisen für eine Expansion im digitalen Bereich. Vielleicht findet sich hier aber auch jemand anderes Zahlungskräftiges, der diesen Weg beschreitet und ihn öffnet für den deutschen Dissens, der derzeit kaum eine Möglichkeit hat, sich öffentlich hörbar zu artikulieren. Die anderen sieben Vorschläge aber, diese könnten Sie problemlos umsetzen. Als Staatsbürger mit ausreichend Geld auf der hohen Kante sind Sie fast sogar in der Pflicht, dies zu tun.

Sie und ihre Freunde vom Jachtclub, Herr Thiele, könnten also den entscheidenden Unterschied machen und dem bürgerlichen Widerstand die notwendige finanzielle und logistische Fundierung geben die es braucht, um Deutschland von der aktuellen politischen Elite zu befreien, und um das Land wieder zurück zu Recht und Gesetz zu bringen.

Aber Sie müssen es eben auch machen und sich nicht nur über die Missstände beklagen.

Alles Gute dabei!
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