Montag, 24. September 2018

„Penis“, das neue Reizwort unter Studenten

Genderuniform mit Emblem (Bildquelle)

Es ist eine Dokumentation des epochalen Versagens. Überall dringen die Sektierer des Linksextremismus in die Institutionen ein und sorgen mit ihren Rufmordkampagnen für Ärger und Unzufriedenheit und das obwohl sie zahlenmäßig vernachlässigenswert sind. Zahlreiche große, wichtige und renommierte Institutionen wurden bereits infiltriert und zersetzt, wobei aktuell Linux ganz oben auf der Liste steht. Nach wie vor aber stehen die Universitäten im Zentrum der kulturmarxistischen Zersetzung, wo man inzwischen sogar für das Wort „Penis“ mit einem Rauswurf rechnen muss. So geschehen an der englischen Durham Universität.



„Frauen haben keine Penisse“ darf man offenbar nicht einmal mehr denken



Vor einiger Zeit habe ich über den Zustand ehemals renomierter britischer Institutionen geschrieben und wonach diese immer stärker von linken Zersetzungskünstlern infiltriert werden. Oxford und Cambridge sind längst nicht mehr das, was ihnen mit dem Ruf vorauseilt. Zu sehr werden ihre Hierarchien beherrscht von Feministen, Stalinisten und linken Rassenextremisten, die unter Bildung nur noch die Ausbildung zum Aktivismus verstehen mit dem Ziel der Zerstörung des gegebenen.

Viele junge Menschen bewerben sich daher erst gar nicht mehr dort, sondern entscheiden sich für die kleineren und früher nachrangigen Universitäten im Land. Eines davon ist die besagte Durham Universität, wo sich die vom linken Mainstream Ausgestoßenen und Ausgespuckten sammeln, und man anscheinend noch eine beachtliche Bildung der klassischen Sorte erwerben kann.

Ein aktueller Artikel im Spectator aber deutet nun darauf hin, dass auch das Durham bereits von den Borg - Verzeihung – vom Linksextremismus erfolgreich unterwandert wurde und die Leine sehr kurz gehalten wird, was von ihren Dogmen abweichende Meinungen betrifft. Dies zeigt die Geschichte von Angelos Sofocleous, einem der vermutlich fleißigeren und begabteren unter den dortigen Studenten.

Sofocleous war Studentenvertreter der geisteswissenschaftlichen Fakultät und Teil der Redaktion gleich zweier Studentenpublikationen an der Universität. Alle drei Positionen verlor er, nachdem er einen ebenfalls im Spectator erschienen Artikel mit dem Titel „Is it a crime to say ‘women don’t have penises’?“ bei Twitter teilte. Die dort aufgeworfene Frage, ob es ein Verbrechen sei, wenn man sagt „Frauen haben keine Penisse“ kann also mit einem eindeutigen „Ja!“ beantwortet werden.

Das einzig positive an der Geschichte scheint mir zu sein, dass zwischen dem Erscheinen und dem Weiterverbreiten des Artikels und dem Absägen des Übeltäters immerhin ein paar Wochen vergingen. Es sind Regimes bekannt, in denen es keine 24 Stunden dauert vom Verbreiten eines unerwünschten Inhalts bis zur Zerstörung der bürgerlichen Existenz.

Laut Sofocleous war die Bestrafung gegen ihn extrem, beileibe aber kein Einzelfall. An der Universität wurde das komplette Thema um „Gender“ mit einem Tabu belegt für jeden, der es für Quatsch hält, dass das Geschlecht nicht beliebig wechselbar sei. Jeder, der gegen dieses neue Dogma verstößt und sich anderweitig äußert wird mit allen vorhandenen Mitteln zum Schweigen gebracht.

Eine unkritische Atmosphäre scheint inzwischen alles zu sein, was in Durham und andernorts an den Universitäten noch zählt, und das selbst oder vor allem dann, wenn etwas mit Fakten nicht haltbar ist. Niemand soll mehr vor den Kopf gestoßen werden und insbesondere Transsexuelle oder solche die sich dafür halten stehen daher unter besonderem Schutz. Dieser verschwindend kleinen Klientel, die früher eine psychiatrische Behandlung in der Sache erhielten wird nun der Hof gemacht aufgrund der „Traumatisierung“, die ihnen die zweigeschlechtliche Mehrheitsgesellschaft angeblich zufügt.

Als Begründung für seine Absetzung erhielt Sofocleous entsprechend, dass er „Transerfahrungen niedergemacht“ habe als er den Artikel teilte, und dass er als Redakteur bei einem Magazin neutral zu sein habe. Man darf heute also überhaupt keine eigene Meinung mehr haben. Wer aber den „Penis“ als männliches Geschlechtsmerkmal erachtet und nur als das, der verstößt gegen dieses Gebot, da er die Diskriminierung fortführt und derjenige muss daher sanktioniert werden.

Inzwischen kommt es sogar vor, dass genauso wie weiße Männer qua ihrer Existenz auch TERFs (ein neues Akronym, das Sie sich merken sollten; es wird von linken Transaktivisten gegen Feministen verwendet, die ebenfalls der Ansicht sind es gäbe nur zwei Geschlechter) nicht nur im Netz und an der Universität von Extremisten gejagt werden, sondern auch Hausbesuche zur Einschüchterung bekommen. Polizei und Politik interessiert das nicht wirklich, zumal sie selbst auch nicht betroffen sind von potenziellen Hetzjagden, da ihrer Ansicht nach das Geschlecht frei wechselbar ist. Und so hält man besser sein Maul und schluckt den Dissens runter.

Das Vorgehensmuster der Extremisten (und ihrer heimlichen Freunde in Politik, Polizei und Verwaltung) folgt dabei streng dem marxistischen Denken in Unterdrückungsverhältnissen, von denen jede Gesellschaft durchsetzt sein soll und es ist die selbstauferlegte Aufgabe der Aktivisten, diese Unterdrückung aufzulösen wo es geht. Und da wo es nicht geht, gilt es, das Unterdrückungsverhältnis wenigstens umzukehren und die „Unterdrücker“ in Rache zu bestrafen.

Angesichts der Machtposition, in die sich Linksextremisten offenbar auch in Durham manövriert haben muss ich leider sagen: Auch diese Universität ist verloren. Heute ist es wohl das beste, auf ein Studium komplett zu verzichten.

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